de
Zurück zur Liste

Spacecoin schließt Deals in Afrika und Asien und plant Satelliten-Internet-Piloten in vier Ländern

source-logo  kryptorevolution.de 5 S
image
  • Spacecoin hat neue Vereinbarungen mit Behörden, Telekom-Anbietern und Industriepartnern in Afrika und Asien geschlossen, darunter Pilotprojekte in Kenia, Nigeria, Indonesien und Kambodscha.
  • Das Unternehmen will damit Demonstrationen für satellitengestützte Konnektivität und IoT-Anwendungen umsetzen und stützt sich auf eine kürzlich erweiterte Satellitenkonstellation.

Spacecoin drückt beim Thema Satelliten-Konnektivität aufs Tempo. Das Unternehmen kündigte eine Reihe strategischer Vereinbarungen mit Regierungsstellen, Telekommunikationsanbietern und Industriepartnern an.

Die Deals reichen von Afrika bis Asien und sollen konkrete Pilotprojekte in Kenia, Nigeria, Indonesien und Kambodscha ermöglichen. Im Kern geht es um die Frage, wie viel „Internet“ sich jenseits terrestrischer Infrastruktur sinnvoll und bezahlbar aufbauen lässt.

Lizenzen, Telco-Partnerschaften und Pilotprojekte in vier Märkten

In Kenia arbeitet Spacecoin nach eigenen Angaben mit der Communications Authority an einer Übertragungslizenz, um satellitengestützte IoT-Monitoring-Lösungen zu liefern und unterversorgte Regionen besser anzubinden. In Nigeria will das Unternehmen auf einer bestehenden Lizenz der Nigerian Communications Commission aufbauen, mit dem Ziel, ländliche Gebiete mit schneller, kostengünstiger Konnektivität zu erreichen.

Indonesien ist der strukturelle Härtetest. Das Land hat über 17.000 Inseln, Konnektivität ist dort weniger eine Komfortfrage als ein logistisches Problem.

Spacecoin spricht von Kooperationen mit lokalen Partnern und Behörden, um Internetzugang über die Inselkette hinweg zu liefern. In Kambodscha kündigte Spacecoin eine Partnerschaft mit dem ISP MekongNet an, um ländliche Regionen per Satellit zu versorgen.

Satelliten-Update: CTC-1 soll Echtzeit-Handover demonstrieren

Die Vereinbarungen sind als Proof-of-Concepts angelegt. Spacecoin liefert Technologie und Satelliteninfrastruktur, lokale Partner sollen Ground Operations, Abstimmungen vor Ort und Nutzersupport übernehmen.

Als technisches Fundament nennt das Unternehmen jüngste Fortschritte in der Konstellation. Nach einem früheren Test, bei dem eine Blockchain-Nachricht Ende-zu-Ende zwischen Erde und Weltraum übertragen wurde, seien nun drei CTC-1-Satelliten gestartet worden. Diese sollen Echtzeit-Intersatellitenkommunikation und nahtlose Übergaben zwischen Satelliten demonstrieren.

Spacecoin positioniert das Projekt als DePIN-Ansatz mit LEO-Satelliten und blockchainfähiger Infrastruktur. Der praktische Prüfstein bleibt jedoch bodenständig: regulatorische Genehmigungen, Interconnects mit Telcos, Kosten pro Nutzer und die Zuverlässigkeit im Alltag.

Genau deshalb sind die angekündigten Piloten in mehreren Ländern entscheidend. Sie sind weniger Marketing als die erste echte Messung, ob das Modell skaliert.

kryptorevolution.de