Im Juni 2021 hatte China Bitcoin Mining offiziell verboten und damit Kettenreaktionen ausgelöst. Jetzt zeigt sich: 21 Prozent der Bitcoin Miner Kapazität kommen weiterhin aus China, die USA sind stärkste Kraft geworden.
Bitcoin ($BTC) pendelt unter dem Eindruck des Crash des Ökosystems Terra (LUNA) und UST seit Tagen seitwärts um 30.000 US-Dollar. So bleibt aktuell Zeit, einen Blick auf den technologischen Unterbau bei Bitcoin zu werfen. Dort hatte im Sommer 2021 die Nachricht aufgeschreckt, dass China ein Verbot für Bitcoin Mining aussprach und auch umsetzte. Da zu dem Zeitpunkt rund die Hälfte der Netzwerkkapazitäten für $BTC aus China kamen, gab es Sorgen, ob die Sicherheit von Bitcoin weiter gewährleistet sei. Ein Einbruch der Hashrate mit darauf folgender Abstufung der Schwierigkeit für das Bitcoin Mining im Juli 2021 spiegelte die Situation wieder.
Nun hat das renommierte Cambridge Centre for Alternative Finance (CCAF) einen aktuellen Report zum weltweiten Bitcoin Mining vorgelegt und dieser enthält eine Überraschung. Die Analysten sind sich nämlich sicher, dass allen Verboten zum Trotz Bitcoin Mining im großen Stil in China betrieben wird. Mithilfe von VPN-Tunneln und Proxy Services gelingt es den chinesischen Bitcoin Minern demnach, ihre Aktivitäten für Behörden zu verschleiern. Mit 21 Prozent beziffert der Report den derzeitigen Anteil von China am $BTC Mining, übertroffen nur von den USA mit fast 38 Prozent. Dort legen Bitcoin Miner zunehmend Augenmerk darauf, ihr Geschäft mit Energie aus nachhaltigen Quellen zu betreiben und so den Kritikern Wind aus dem Segeln zu nehmen, die Bitcoin als Klimakiller verteufeln.
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