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Bitcoin mit schwächstem Oktober seit 2014: Wie geht es weiter?

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Unter Kryptoanlegern ist der Oktober wegen der historisch starken Kursentwicklung von Bitcoin (BTC) auch als „Uptober“ bekannt. Dieses Jahr bildete jedoch eine Ausnahme: Der Monat endete mit einem deutlichen Verlust.

Ein anderes Ergebnis wäre zwar erfreulicher gewesen, doch Anlass zur Sorge gibt es derzeit kaum.

Schwacher Monat nicht nur für Bitcoin

Am Samstag beendete Bitcoin den Oktober mit einem Verlust von 7,33 Prozent. Damit war es der viertschlechteste Oktober der bisherigen Geschichte und zugleich der erste Monatsverlust seit Juni.

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Bitcoin startete bei rund 83.600 Dollar in den Monat und beendete ihn bei 77.450 Dollar. Das Monatshoch von knapp 87.200 Dollar wurde am 2. Oktober erreicht.

Lediglich in den Anfangsjahren fiel die Oktoberbilanz des Coins noch schlechter aus: 2011 betrug der Verlust 34,73 Prozent, 2012 waren es 11,08 Prozent und 2014 insgesamt 12,57 Prozent. Der November gehört historisch ebenso wie der Oktober zu den stärksten Monaten des Jahres. Der Kursanstieg liegt im Median bei 10,92 Prozent.

Die historische Wertentwicklung von Bitcoin seit 2010. – Quelle: CoinGlass

Ein wesentlicher Grund für den Rückgang war der steigende Ölpreis, nachdem eine Einigung zwischen dem Iran und den USA ausgeblieben war.

Hinzu kamen massive Verluste bei Technologieaktien. Anleger zweifeln zunehmend daran, wann und wie sich die gewaltigen KI-Investitionen auszahlen werden. Viele Technologie- und KI-Unternehmen sind hoch verschuldet. Angesichts höherer Zinsen belasten die Finanzierungskosten ihre Rentabilität erheblich.

Bitcoin erwies sich dennoch als ausgesprochen widerstandsfähig: Der Nasdaq 100 verlor mit 6,88 Prozent fast ebenso stark. Selbst Gold, der nach Marktwert größte Vermögenswert der Welt, büßte 6,87 Prozent ein. Dabei musste der Kryptoriese Binance zusätzlich einen Verlust von mehr als sechs Milliarden Dollar durch den bislang größten Kryptohack verkraften.

Bitcoin-Chart bleibt weitgehend intakt

Der Monatschart von Bitcoin zeigt weiterhin ein positives Bild. Nach dem vorangegangenen Ausbruch fiel der Kurs an die Obergrenze der früheren Handelsspanne zurück, die nun als Unterstützung getestet wird. Selbst der Diebstahl bei der weltweit größten Kryptobörse konnte den Kurs nicht zurück in diese Spanne drücken.

Die Chartstruktur weist große Ähnlichkeiten mit der Situation Anfang 2023 auf. Auch damals wurde die Obergrenze der Handelsspanne zur Unterstützung. Anschließend begann eine kräftige Rally, die Bitcoin auf neue Rekordstände führte. Bis der Kursanstieg deutlich an Dynamik gewann, dauerte es damals allerdings noch etwas.

Der Bitcoin-Kurs zeigt Parallelen zur Entwicklung Anfang 2023. – Quelle: TradingView/Newsbit

Bitcoin hat nun vier Wochen in Folge mit Verlusten abgeschlossen – die längste Verlustserie seit Mai. Zugleich unterscheidet sich der aktuelle Rückgang deutlich von den früheren Abwärtsbewegungen des vergangenen Jahres. Das liefert ein weiteres Argument dafür, dass sich Bitcoin derzeit in einem Bullenmarkt befindet.

Der Bitcoin-Kurs fällt inzwischen deutlich langsamer. – Quelle: TradingView/Newsbit
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