Der Bitcoin-Kurs hat sich nach einem zwischenzeitlichen Rückgang unter 80.000 US-Dollar wieder leicht erholt. Nach der gestrigen Fed-Sitzung war die Kryptowährung von über 81.700 auf rund 79.600 US-Dollar gefallen und hatte damit ihre zweitägige Erholung beendet. Auslöser waren neben der restriktiven Geldpolitik der US-Notenbank auch Kursverluste an den asiatischen Aktienmärkten.
Samsung und Fed belasten Märkte
Besonders die enttäuschenden Quartalszahlen von Samsung belasteten die Stimmung. Zwar verzeichnete der Konzern einen deutlichen Gewinnanstieg im Halbleitergeschäft, verfehlte damit jedoch die Erwartungen der Analysten. Die Samsung-Aktie verlor daraufhin mehr als fünf Prozent, der südkoreanische Kospi gab um über zwei Prozent nach. Auch die Nasdaq-Futures gerieten mit einem Minus von 1,4 Prozent unter Druck.
Zusätzliche Unsicherheit brachte die Zinsentscheidung der Federal Reserve am gestrigen Mittwochabend. Die US-Notenbank beließ den Leitzins wie erwartet bei 3,75 bis 4,00 Prozent, stellte jedoch keine baldige Lockerung ihrer Geldpolitik in Aussicht. Fed-Chef Kevin Warsh verwies auf den weiterhin hohen Inflationsdruck, weshalb eine erneute Zinserhöhung im Dezember möglich bleibt.
btc-echo.de