Hohe Inflation setzt Federal Reserve unter Druck
In den vergangenen Monaten hat sich der geldpolitische Ausblick deutlich eingetrübt. Grund dafür ist die hartnäckig hohe US-Inflation, die insbesondere eine Folge des Irankriegs sowie Präsident Donald Trumps teilweise schon wieder rückabgewickelter Zollpolitik ist.
Im September stiegen die Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahr um 3,7 %. Der Bitcoin-Kurs schwächelte, nachdem diese Daten am 14. Oktober gemeldet wurden, denn erwartet wurde eine Inflationsrate von 3,6 %.
Inzwischen befindet sich die US-Inflation seit März 2021, also 67 Monate in Folge, über den angepeilten 2 % – und gewinnt wieder an Fahrt.
Anfang 2026 rechnete der Markt sogar mit Zinssenkungen in diesem Jahr. Doch nach mehreren FOMC-Tagungen, bei denen der Leitzins gleich belassen wurde, gab es im September schließlich die erste Zinsanhebung seit mehr als 3 Jahren.
Zeitgleich wurde eingepreist, dass noch weitere Zinsschritte nach oben folgen werden. Für das heutige FOMC-Meeting lag die Wahrscheinlichkeit für eine Erhöhung um 25 Basispunkte nach den Septemberinflationsdaten bei über 40 %. Doch dann ging es wieder bergab, sodass kurz vor der Entscheidung schließlich eine Pause zu über 90 % eingepreist war.
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