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Bitcoin-ETFs verzeichnen höchste Abflüsse seit vier Monaten

source-logo  newsbit.de 23 Oktober 2026 05:12, UTC
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Für den Bitcoin-Kurs (BTC) war gestern der schwächste Tag seit einem Monat. Bei den Bitcoin-Fonds an der Wall Street fiel die Bilanz allerdings noch deutlich schlechter aus.

Aus den US-Bitcoin-Fonds sind mehr als 600 Millionen Dollar abgeflossen. Das ist der größte Kapitalabfluss seit Juni. Die Stimmung hat sich damit erneut deutlich eingetrübt.

Massive Abflüsse bei BlackRock und Fidelity

Dabei hatten die Bitcoin-Fonds gerade wieder an Dynamik gewonnen. Im bisherigen Wochenverlauf waren bereits mehr als eine Milliarde Dollar zugeflossen. Doch auch die börsengehandelten Produkte blieben vom breiten Ausverkauf an den Finanzmärkten nicht verschont.

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Da die Fonds für ihre Anleger tatsächlich Bitcoin halten, wirken sich Kapitalabflüsse direkt auf den Bitcoin-Kurs aus. Gleichzeitig belastet ein fallender Kurs die Stimmung und veranlasst weitere Anleger zum Ausstieg.

Besonders hart traf es BlackRock und Fidelity, die beiden größten Vermögensverwalter der Welt. Bei BlackRock flossen 254,1 Millionen Dollar ab, bei Fidelity waren es 217,5 Millionen Dollar. Die beiden Anbieter betreiben zugleich die größten Bitcoin-Fonds am Markt.

Der Bitcoin-Kurs verlor gestern 3,16 Prozent. Das war der größte Rückgang seit dem 15. September.

Bitcoin hält wichtige Unterstützung

Zuletzt verzeichneten die Bitcoin-Fonds an der Wall Street eine wechselhafte Entwicklung. Gleichzeitig bewegt sich der Bitcoin-Kurs schon länger in einer Spanne zwischen rund 80.000 und 87.000 Dollar.

Mit dem Sprung über 84.000 Dollar am Dienstag schien Bitcoin wieder auf dem Weg zum oberen Ende dieser Spanne. Doch die wachsenden Sorgen an den Börsen über die hohen KI-Ausgaben und die Angst vor einer erneuten Eskalation im Iran-Krieg setzten den Coin stark unter Druck.

Immerhin behauptet Bitcoin weiterhin die wichtige Unterstützung knapp oberhalb von 80.000 Dollar. Der Ölpreis ist unterdessen auf den höchsten Stand seit fünf Monaten gestiegen, was den Inflationsdruck erhöht.

Eine stärkere Korrektur bleibt bislang aus. – Quelle: TradingView
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