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Bitcoin-Händler bereiten sich auf FED-Zinserhöhung vor, aber ein überraschendes Aussetzen könnte ein größeres Risiko darstellen

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Bitcoin

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-Händler geraten angesichts der für Mittwoch erwarteten Zinserhöhung der Federal Reserve nicht gerade in Panik, gehen aber auch keine großen Risiken ein.

Die Märkte bewerten die Wahrscheinlichkeit, dass die Fed nach starken Beschäftigungsdaten und hartnäckiger Inflation erstmals seit drei Jahren die Zinsen anhebt, mit 92,5 %. Bitcoin bewegt sich seit 24 Tagen zwischen etwa 76.000 und 80.000 US-Dollar, wobei die Volatilität auf ein Einmonatstief gefallen ist.

Für einige Trader sind die Anhebungen um eine Viertel-Prozentpunkt bereits alte Nachrichten.

„Der Anleihemarkt hat seine Aufgabe erfüllt und die morgige Zinserhöhung vollständig eingepreist“, sagte Chris Sullivan von Hyperion Decimus. Seiner Ansicht nach könnte der größere Schock eintreten, wenn die Fed nicht erhöht, da dies die Anleger zweifeln lassen könnte, was die Entscheidungsträger sehen, was die Märkte nicht sehen.

Krypto-Investoren legen weiterhin einen Teil ihres Kapitals in sicheren Anlagen an.

Talos verzeichnete gemäß dem Forschungsanalysten Cooper Duschang vor dem Treffen eine Netto-Kaufneigung von 28 % zugunsten von Stablecoins. Rund um frühere Sitzungen des Federal Open Market Committee zeigten Anleger durchschnittlich eine Verkaufsneigung von 8 % zugunsten von Stablecoins.

Die Nachfrage nach den beiden größten Kryptowährungen hat sich in die entgegengesetzte Richtung entwickelt. Die Kaufüberzeugung bei Bitcoin ist von 10 % auf 3 % gesunken, während Ether

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von 23 % auf 9 % gefallen ist.

„Die deutlichste Verschiebung hat sich hin zu Stablecoins vollzogen“, sagte Duschang. Anleger, so sagte er, scheinen „das Risiko zu reduzieren und vor der Fed eine höhere Liquidität zu halten.“

Die größere Frage für Mittwochmittag lautet, wohin das beiseitegelegte Kapital fließt, sobald die Entscheidung der Fed gefallen ist.

Es gibt einige Präzedenzfälle für eine verhaltene erste Reaktion. Bitcoin bewegte sich bei der letzten Zinserhöhung der Fed im Juli 2023 kaum, sagte Duschang, da die Maßnahme weitgehend vor der Ankündigung eingepreist war.

Der Derivatemarkt zeigt ebenfalls keine großen Anzeichen von Nervosität. K33 Research berichtete, dass das Open Interest bei Bitcoin-Futures und Perpetuals weiterhin unter dem Jahresdurchschnitt liegt, wobei wenig Anzeichen für eine Hebelwirkung erkennbar sind, die einen routinemäßigen Ausverkauf in eine Welle von Liquidationen verwandeln könnte.

Öl ist die Unbekannte. Rohöl ist in den vergangenen fünf Tagen um mehr als 20 % gestiegen, so Mark Connors, Chief Investment Officer bei Risk Dimensions. Höhere Energiepreise könnten die Inflation weiter anheizen, selbst während die Fed versucht, sie mit höheren Kreditkosten einzudämmen.

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