Der Bitcoin-Kurs hat eine starke Woche hinter sich und legte um mehr als 20 Prozent zu. Auslöser war unter anderem die Ankündigung des US-Finanzministeriums, die Rückkäufe langfristiger Staatsanleihen von 2 auf 4 Milliarden Dollar je Transaktion zu verdoppeln.
Zusätzlichen Rückenwind lieferte Donald Trump mit der Aussage, die USA könnten möglicherweise „erhebliche Mengen“ Bitcoin (BTC) kaufen. Zudem drängte er den US-Kongress, die CLARITY Act zügig voranzubringen.
Auch die neue Woche beginnt mit einem kleinen Plus von 0,50 Prozent. Bitcoin notiert damit im Bereich von 77.000 Dollar.
Sinkender Ölpreis stützt Bitcoin
Die neue Börsenwoche begann mit einem leichten Rückgang des Ölpreises. Die Bewegung erfolgte, während Investoren auf das warteten, was Washington als die bislang schärfsten Sanktionen im Vorgehen gegen Iran bezeichnet.
Der Brent-Ölpreis gab schließlich um mehr als 1 Prozent auf rund 93 Dollar je Barrel nach. US-Finanzminister Scott Bessent machte auf X erneut deutlich, dass die finanzielle Offensive gegen Iran kurz bevorsteht.
“At dawn begins an economic D-Day — the single greatest financial offensive ever marshaled against an adversary.” https://t.co/QMZBp2fLsH
— Arsen Ostrovsky (@Ostrov_A) August 24, 2026
Der Markt wertet das offenbar als positive Entwicklung für den Ölpreis, der daraufhin etwas nachgab. Von einer echten Entspannung kann dennoch keine Rede sein. Denn auch nach dem Rückgang liegt der Ölpreis noch bei 93 Dollar je Barrel.
Das Niveau ist weiterhin viel zu hoch, um von einer günstigen Lage zu sprechen. Hält es länger an, dürfte die Weltwirtschaft dies früher oder später erneut in Form höherer Inflation zu spüren bekommen.
Bitcoin und Gold stark, Aktien schwach
Für Bitcoin und Gold scheint die neue Woche dennoch gut zu beginnen, während die US-Börsenfutures nachgeben. Damit setzen die Finanzmärkte das Muster der vergangenen Woche fort. Anleger greifen vorsichtig zu Anlagen, die als Inflationsschutz gelten, während Aktien weniger gefragt sind.
Noch ist es zu früh, von einem vollständigen Wechsel des Narrativs und vom Ende des KI-Bullenmarkts zu sprechen. Bemerkenswert ist die Entwicklung dennoch. Offenkundig verschiebt sich etwas, für belastbare Schlüsse ist es aber noch zu früh.