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Bitcoin-Markt wirkt wie eine „Geisterstadt“ – Analyst sieht Chancen

source-logo  newsbit.de 07 August 2026 07:36, UTC
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Der Handel mit Bitcoin ($BTC) ist zuletzt auffallend ruhig geworden. Das Handelsvolumen am Spotmarkt fiel jüngst auf den niedrigsten Stand des Jahres 2026, während der Bitcoin-Kurs seit Jahresbeginn mehr als 26 Prozent verloren hat. Für den Kryptoanalysten Michaël van de Poppe ist die nachlassende Aktivität jedoch kein Warnsignal.

Im Gegenteil: Van de Poppe sieht gerade dann Chancen, wenn das Interesse an Bitcoin sinkt und sich die Stimmung eintrübt. Dabei verweist er auf eine auffällige Parallele zum Bärenmarkt 2022. Auch damals hielt ein großer Teil des Marktes Bitcoin mit Verlust, bevor der Kurs vom Tief aus schließlich um mehr als 600 Prozent stieg.

Bitcoin-Markt wirkt wie eine „Geisterstadt“

Van de Poppe beschreibt den aktuellen Markt als regelrechte „Geisterstadt“. Anleger handeln weniger, das Interesse an Krypto lässt nach, und Bitcoin bewegt sich seit Längerem in einem schwachen Marktumfeld.

Diese Ruhe müsse aus seiner Sicht aber nicht negativ sein. Gerade wenn sich nur noch wenige Anleger für den Markt interessierten, könnten Van de Poppe zufolge attraktive Einstiegsgelegenheiten entstehen.

„Dass Krypto und Bitcoin derzeit wie eine Geisterstadt wirken, ist nichts Schlechtes. Es zeigt vielmehr, dass der Markt eine große Chance bietet, Positionen aufzubauen“, so der Analyst.

Dabei blickt er vor allem auf die Zahl der Bitcoins, die derzeit mit Verlust gehalten werden. Daten von Alpha Metrics zufolge hat diese Menge zuletzt einen neuen Rekord erreicht.

Analyst sieht Parallele zum Bitcoin-Tief von 2022

Van de Poppe zieht einen Vergleich mit dem schweren Bärenmarkt des Jahres 2022. Der Bitcoin-Kurs fiel damals auf rund 16.000 Dollar, während eine Rekordmenge an $BTC mit Verlust gehalten wurde. Der Pessimismus unter Anlegern war zu diesem Zeitpunkt ausgeprägt.

Gerade danach setzte eine beeindruckende Erholung ein. Vom Tief bei rund 16.000 Dollar stieg der Bitcoin-Kurs schließlich um mehr als 600 Prozent.

Van de Poppe zufolge entsteht nun erneut eine vergleichbare Lage. Die Menge an Bitcoin, die mit Verlust gehalten wird, hat einen neuen Rekord erreicht. Er wertet das als Hinweis darauf, dass die aktuellen Kursniveaus für Anleger interessant sein könnten, die langfristig Bitcoin aufbauen wollen.

Das bedeutet aus seiner Sicht nicht, dass der Boden bereits hinter dem Markt liegt. Van de Poppe hält das Aufwärtspotenzial von den aktuellen Niveaus aus jedoch für erheblich, falls Bitcoin schließlich in eine neue Wachstumsphase übergeht.

Ob sich das Muster von 2022 wiederholt, ist offen. Die Kombination aus geringer Handelsaktivität und einer Rekordmenge an Bitcoin, die mit Verlust gehalten wird, macht den aktuellen Markt Van de Poppe zufolge jedenfalls interessanter, als die Ruhe vermuten lässt.

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