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Bitcoin ETFs drehen langsam wieder auf

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Nach zwei Monaten mit hohen Mittelabflüssen fließt wieder Geld in den Handel mit Spot Bitcoin ETFs. Am Donnerstag verzeichneten die Fonds laut Daten von SoSoValue Nettozuflüsse von 79,2 Millionen US-Dollar. Mit den beiden vorangegangenen Handelstagen summieren sich die Zuflüsse auf insgesamt rund 368 Millionen US-Dollar.

Das ist ein deutlicher Anstieg gegenüber den Vormonaten. Im Mai zogen Anleger 2,4 Milliarden US-Dollar aus den Fonds ab, im Juni weitere 4,5 Milliarden US-Dollar. Mit den jüngsten Zuflüssen liegt der Juli aktuell wieder im Plus. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, wäre es der erste Monat mit positiven Nettozuflüssen seit April.

Experten bleiben vorsichtig

Der Anstieg fiel mit einer zwischenzeitlichen Kurs-Erholung zusammen. Zur Wochenmitte stieg der Bitcoin-Kurs erstmals seit Ende Juni wieder über 65.000 US-Dollar. Im Zuge eines breiteren Abverkaufs am US-Aktienmarkt ist die größte Kryptowährung inzwischen wieder leicht gesunken.

Die Erwartungen für die weitere Kursentwicklung bleiben derweil verhalten. Das zeigt eine aktuelle BTC-ECHO-Umfrage unter 44 Krypto-Experten aus der DACH-Region. Im Durchschnitt rechnen die Befragten bis Ende Januar 2027 mit einem Bitcoin-Kurs von rund 75.000 US-Dollar. Im optimistischsten Szenario halten sie knapp 100.000 US-Dollar für möglich, im pessimistischsten Fall rund 49.000 US-Dollar. Gegenüber der vorherigen Erhebung haben sich die Erwartungen insgesamt eingetrübt.

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