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Bitcoin-Preis erreicht 82.000 $, während sich die Stimmung am Kryptomarkt verbessert

source-logo  blockzeit.com 12 Mai 2026 08:00, UTC
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  • Der Preis von Bitcoin lag am Montagmorgen bei über 82.000 $, während die Vorfreude auf die Beratung des Clarity Act wuchs.
  • Die Rolle von $BTC als geopolitische Absicherung angesichts ungelöster Probleme zwischen den USA und dem Iran, die zu Schwankungen bei den Ölpreisen geführt haben, verstärkte diesen Trend ebenfalls.

Bitcoin ($BTC) erreichte kurz vor Mitternacht am Montag (UTC) kurzzeitig die 82.000-Dollar-Marke und weckte damit Hoffnungen, dass der Krypto-Winter vorbei sein könnte. Diese Entwicklung fiel mit verbesserten makroökonomischen Bedingungen und einem positiveren regulatorischen Umfeld für Krypto-Assets sowie einer Erholung der Marktstimmung zusammen.

Bitcoin-Preis gewinnt an Schwung

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels hat das 24-Stunden-Handelsvolumen von Bitcoin 31 Milliarden US-Dollar überschritten, was auf eine robuste Aktivität innerhalb seines Ökosystems hindeutet. Dies folgte auf die Liquidation von über 410 Millionen US-Dollar an gehebelten Krypto-Positionen im gleichen Zeitraum, wobei Short-Positionen mehr als 246 Millionen US-Dollar des Floats ausmachten. Das Ereignis stärkte die Marktbeherrschung von $BTC, da seine Dominanz 60 % überstieg.

Krypto-Liquidations-Heatmap (Quelle: Coinglass)

Auch die Stimmung erholte sich deutlich von den Allzeittiefs im Februar bei 5 in der Zone „Extreme Angst“ auf eine „neutrale“ Bewertung von 48 zu Beginn der aktuellen Arbeitswoche. Sollte sich der Aufwärtstrend fortsetzen, wäre dies ein weiteres Signal für einen vollständigen Wandel im Anlegerverhalten hin zur führenden Kryptowährung.

Krypto Fear and Greed Index (Quelle: Alternative)

Die Beratung des Clarity Act

Einer der wichtigsten Treiber für Bitcoin ist die Erwartung der Öffentlichkeit hinsichtlich der Beratung des Clarity Act im Senat am 14. Mai. Der Finanzsektor erwartet, dass das Gesetz die dringend benötigte Klarheit in Bezug auf die Punkte schafft, die im GENIUS Act entweder vage waren oder gar nicht angesprochen wurden.

Im Einklang mit dem Kompromiss zwischen Vertretern des Bank- und Kryptosektors verhindert der Wortlaut des Senatsbankausschusses im Gesetzentwurf, dass Stablecoin-Renditen auf ungenutzte Bestände wirtschaftlich oder funktional den Zinszahlungen auf Bankeinlagen entsprechen. Er erlaubt jedoch andere Formen von Vergütungen, darunter Cashback, Rabatte, Treuepunkte und aktivitätsabhängige Boni.

Mit dieser Überarbeitung bleibt den Senatoren nun Zeit, über andere dringende Themen des Gesetzes zu debattieren, darunter Ethik, Verbraucherschutz, illegale Finanzgeschäfte und die Aufsichtsbestimmungen der Commodity Futures Trading Commission (CFTC). Es besteht eine geringe Chance, dass das Gremium sogar Maßnahmen in Betracht zieht, die den Weg für ein neues Steuerregime für Kryptowährungen ebnen.

Spannungen zwischen Iran und den USA

Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran ziehen sich weiter hin, da das Regime in Teheran es mit seinem Gegenvorschlag nicht geschafft hat, Washington zufrieden zu stellen. US-Präsident Donald Trump bezeichnete die Bedingungen sogar als „völlig inakzeptabel“.

"I have just read the response from Iran’s so-called 'Representatives.' I don’t like it — TOTALLY UNACCEPTABLE! Thank you for your attention to this matter." -President DONALD J. TRUMP pic.twitter.com/MIQDS9Ujjy

— The White House (@WhiteHouse) May 10, 2026

West Texas Intermediate (WTI) und Brent-Rohöl legten nach Trumps Erklärung beide um über 4 Dollar zu. Dennoch blieb der Bitcoin-Preis unbeeindruckt, da er sich bereits an eine „neue Normalität“ angepasst hatte. Er hat die Volatilität in der Straße von Hormus bereits eingepreist und fungiert nun als geopolitische Absicherung, ganz im Sinne seines Status als „digitales Gold“, nachdem die Anleger zu Beginn des US-Iran-Konflikts reflexartig reagiert hatten.

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