Wer Satoshi Nakamoto ist, sorgt immer wieder für Spekulationen. Zuletzt griff auch die New York Times das Thema auf und brachte Adam Back als möglichen Kandidaten ins Spiel. Eindeutige Beweise gibt es dafür jedoch nicht.
“We are all Satoshi.”
— Anthony Pompliano 🌪 (@APompliano) April 22, 2026
I don’t want to know who Satoshi is because bitcoin’s greatest strength is the decentralized, neutral ownership of the network by millions of people around the world.
I explain on @SquawkCNBC this morning. pic.twitter.com/xtM3poxB44
Für viele geht es dabei um mehr als reine Neugier. Sie befürchten, dass eine eindeutige Identität die Grundidee von Bitcoin infrage stellen könnte. Ein bekannter Gründer würde dem Netzwerk eine zentrale Figur geben, was der Idee der Dezentralität widersprechen würde.
Bitcoin braucht keinen Gründer
Anthony Pompliano, ein US-amerikanischer Unternehmer, der seit Jahren als überzeugter Bitcoin-Anhänger auftritt sieht darin kein Problem. In einem Interview erklärte er, dass ihn die Identität von Satoshi nicht interessiert. Für ihn liegt die Stärke von Bitcoin genau darin, dass es keinen klar zuordenbaren Schöpfer gibt.
Pompliano argumentiert, dass die Kryptowährung gerade deshalb funktioniert, weil es keinen identifizierbaren Anführer gibt. Er beschreibt das Netzwerk als System mit neutraler Eigentümerschaft, das von Millionen Teilnehmern weltweit getragen wird. Entscheidungen entstehen nicht durch einzelne Akteure, sondern durch das Zusammenspiel vieler.
Genau dieser Punkt unterscheidet BTC von klassischen Finanzunternehmen oder zentral organisierten Systemen. Es gibt keine Instanz, die Kontrolle ausübt oder das Netzwerk in eine bestimmte Richtung lenken kann.
Auch neue Spekulationen ändern daran nichts. Selbst wenn irgendwann feststehen sollte, wer hinter Satoshi Nakamoto steckt, würde das die grundlegenden Eigenschaften des Netzwerks nicht verändern. Einfluss hätte die Person allerdings vor allem über Bestände, die auf rund 1,1 Millionen Coins geschätzt werden.