Strategy erwarb am 6. April 2026 4.871 Bitcoin für rund 329,9 Millionen US-Dollar, nachdem Michael Saylor erklärt hatte, dass Bitcoin gesiegt habe und der vierjährige Marktzyklus des Vermögenswerts beendet sei. Wichtige Erkenntnisse:
- Strategy kaufte am 6. April 2026 laut Saylors Ankündigung 4.871 $BTC für ~329,9 Mio. US-Dollar zu einem Preis von ~67.718 US-Dollar pro Coin.
- Mit 766.970 $BTC, die zu einem Durchschnittspreis von 75.644 US-Dollar gehalten werden, weist Strategy bei den aktuellen Kursen einen erheblichen nicht realisierten Verlust aus.
- Saylor erklärte den vierjährigen Bitcoin-Zyklus für beendet und nannte Kapitalflüsse und Bankkredite als neue Preistreiber.
Strategy gibt 329,9 Millionen US-Dollar für Bitcoin aus, während der Preis unter der Anschaffungskostenbasis liegt
Der Kauf erfolgte zu einem Preis von rund 67.718 $ pro Coin, wodurch sich der Gesamtbestand von Strategy zum 5. April 2026 auf 766.970 $BTC belief. Das Unternehmen hat nun etwa 58,02 Milliarden $ für den Erwerb von Bitcoin zu einem Durchschnittspreis von 75.644 $ pro Coin ausgegeben.
Da Bitcoin deutlich unter diesem Durchschnitt gehandelt wird, weist die Position bei den aktuellen Kursen einen erheblichen nicht realisierten Verlust auf. Saylor kündigte den Kauf einen Tag zuvor mit einem kurzen Beitrag am Sonntag an – „Back to Work“ –, ein Zwei-Wort-Signal, das seine Anhänger mittlerweile als Kaufankündigung erkennen. Der Kauf erfolgte zusammen mit einer ausführlicheren Erklärung von Saylor, in der er seine aktuellen Überlegungen zur aktuellen Lage von Bitcoin darlegte. Am Sonntag schrieb Saylor, dass sich ein globaler Konsens darüber gebildet habe, dass Bitcoin digitales Kapital sei, und dass der traditionelle vierjährige Halving-Zyklus die Preisentwicklung nicht mehr bestimme. Er sagte, der Preis werde nun von Kapitalströmen getrieben, und dass Bank- und digitale Kredite das künftige Wachstum von Bitcoin bestimmen würden. Er wies auch auf das hin, was er als die größte Bedrohung für den Vermögenswert ansieht: „Das größte Risiko sind schlechte Ideen, die zu iatrogenen Protokolländerungen führen.“
Die Erklärung spiegelt eine Veränderung in Saylors Sichtweise auf die Position von Bitcoin wider – weniger als spekulatives Zyklusspiel und mehr als fester Bestandteil der institutionellen Kapitalallokation. Strategy hat keine Anzeichen dafür gegeben, dass es plant, sein Akkumulationstempo zu verlangsamen.