Der US-Arbeitsmarkt erholte sich in erheblichem Maße von den deutlichen Verlusten im Februar.
Laut einer Veröffentlichung des Bureau of Labor Statistics am Freitagmorgen hat das Land im März 178.000 Arbeitsplätze geschaffen, nachdem im Vormonat 133.000 Stellen verloren gegangen waren. Ökonomen hatten mit einem Zuwachs von 60.000 Arbeitsplätzen gerechnet.
Die Arbeitslosenquote sank auf 4,3 % gegenüber 4,4 % im Februar und den Erwartungen von 4,4 %.
Zum Teil war das bessere Ergebnis auf eine erhebliche nachträgliche Korrektur der Februar-Daten zurückzuführen, die ursprünglich einen Rückgang von 92.000 ausgewiesen hatten.
Bitcoin notierte in den Stunden vor den Daten ruhig in der Nähe der Marke von 67.000 USD und blieb auch in den Minuten unmittelbar nach dem Bericht dort.
Die US-Aktienindex-Futures lagen weiterhin leicht im Minus, wobei der Nasdaq 100 um 0,2 % sank. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen stieg um vier Basispunkte auf 4,36 %.
Die Erwartungen hinsichtlich des zukünftigen Verlaufs der Zinssätze werden zuletzt weitaus stärker von den Ereignissen im Nahen Osten und dem Preis für Rohöl beeinflusst als von den Aussichten für das inländische Wirtschaftswachstum.
Noch in der vergangenen Woche hatten die stark steigenden Ölpreise die Märkte dazu veranlasst, bevorstehende Zinserhöhungen der US-Notenbank Federal Reserve vorherzusagen. Fed-Vorsitzender Jerome Powell erklärte jedoch Anfang dieser Woche, dass die Zentralbank anerkenne, dass Ölpreisschocks – obwohl sie zunächst die headline Inflationszahlen verschärfen – die wirtschaftliche Aktivität dämpfen können. Er deutete an, dass die Fed es nicht eilig haben werde, die Zinssätze als Reaktion auf kurzfristige Bewegungen der Rohölpreise anzuheben.
Der starke Anstieg heute Morgen deutet auf eine wachsende Dynamik in der Wirtschaft hin, die möglicherweise die Zinserhöhungen im Jahr 2026 wieder ins Gespräch bringt.