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Bitcoin hält an monatlichen Gewinnen fest, historische Verlustserie bleibt bestehen

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Mit nur noch etwas mehr als einer Woche im März liegt Bitcoin knapp auf Kurs, eine historische Verlustserie zu vermeiden. Der Vermögenswert ist im Monatsverlauf um etwa 2 % gestiegen und hält sich über 68.000 Dollar. Ein später Rücksetzer würde jedoch dazu führen, dass Bitcoin sechs aufeinanderfolgende Monate im Minus schließt, was die längste negative Serie in der Geschichte entspricht, die zuletzt zwischen August 2018 und Januar 2019 zu beobachten war.

Aus technischer Sicht bleibt der gleitende 200-Wochen-Durchschnitt (200WMA) eine zentrale Größe, die es zu beobachten gilt. Diese Kennzahl, welche den langfristigen Trend von Bitcoin durch die Durchschnittsbildung der Schlusskurse der letzten 200 Wochen abbildet, hat sich historisch in Bärenmärkten als starke Unterstützung erwiesen.

Im aktuellen Zyklus liegt der 200WMA bei etwa 59.000 US-Dollar. Bitcoin fiel Anfang Februar auf bis zu 60.000 US-Dollar und hat sich seitdem fast zwei Monate lang über diesem Niveau konsolidiert, was auf eine anhaltende Stärke an dieser wichtigen Unterstützung hindeutet. Bemerkenswert ist, dass der Bärenmarkt 2022 der einzige Zyklus ist, in dem Bitcoin über einen längeren Zeitraum unter dem 200WMA verbracht hat, und zwar von Juni bis Dezember.

$BTC 200WMA (Glassnode)

Über die USD-Preisentwicklung hinaus zeigt Bitcoin auch eine relative Stärke gegenüber Gold. Es steht kurz davor, seine erste positive Monatskerze gegenüber Gold seit acht Monaten zu verzeichnen, wobei das Bitcoin-zu-Gold-Verhältnis derzeit bei etwa 16 Unzen liegt. Gold hingegen notiert nahe 4.200 USD, nachdem es kürzlich auf rund 4.000 USD gefallen ist, was einem Tagesverlust von 5 % entspricht. Gold ist nun mehr als 25 % von seinem Allzeithoch im Januar gefallen und hat damit 7,5 Billionen USD an Marktkapitalisierung verloren.

Historisch gesehen haben die einzelnen Zyklen immer kleinere Rückgänge im Bitcoin-Gold-Verhältnis von ihrem Höchststand aus verzeichnet. In diesem Zyklus fiel Bitcoin gegenüber Gold von seinem Allzeithoch im Dezember 2024 um etwa 71 %. Diese Hoch-zu-Tief-Zyklen dauerten typischerweise rund 400 Tage, was darauf hindeutet, dass der aktuelle Abschwung in diesem Verhältnis möglicherweise überbewertet ist.

Wenn Bitcoin die Unterstützung über dem 200-WMA halten und gleichzeitig gegenüber Gold an Stärke gewinnen kann, würde dies die Ansicht untermauern, dass der übergeordnete Aufwärtstrend intakt bleibt.

BTCUSD/XAUUSD (TradingView)
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