Investoren haben in fünf aufeinanderfolgenden Wochen fast 3,8 Milliarden US-Dollar aus US-gelisteten Spot-Bitcoin-BTC$65.584,23-Exchange-Traded Funds abgezogen, die längste Abflussserie seit Februar 2025.
Allein in der vergangenen Woche sind laut SoSoValue 316 Millionen US-Dollar verschwunden.
Angeführt wird der Abfluss-Trend vom IBIT von BlackRock. Der Fonds verzeichnete in fünf aufeinanderfolgenden Wochen Abflüsse in Höhe von 2,13 Milliarden US-Dollar.
Dies zeigt, dass Institutionen weiterhin die führende Kryptowährung meiden und die Abneigung verlängern, die nach dem Crash Anfang Oktober einsetzte, welcher ihre Verwundbarkeit gegenüber Manipulationen an Offshore-Börsen wie Binance aufdeckte.
Während der aktuelle Abfluss-Trend in seiner Länge mit dem vom Februar letzten Jahres übereinstimmt, ist die Situation nicht so schlimm, da lediglich 3,8 Milliarden Dollar abgezogen wurden, im Gegensatz zu damals 5 Milliarden. Diese frühere Periode ebnete den Weg für einen Marktrückgang in den darauffolgenden Wochen, wobei Bitcoin Anfang April bis auf 75.000 Dollar fiel.
Derzeit handelt Bitcoin bereits deutlich unter diesem Niveau und notiert zum Zeitpunkt der Niederschrift knapp unter 65.000 US-Dollar.
Analysten führen die anhaltende Risikoaversion auf die andauernden Spannungen zwischen den USA und Iran, die neue weltweite Zollankündigung von Präsident Donald Trump sowie technische Faktoren in den Kurschart-Darstellungen zurück.