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Bitcoin kämpft darum, über 70.000 Dollar zu steigen, bemerkt Wintermute

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Das neueste Makro-Update von Wintermute zeichnet ein nervöses Bild für digitale Vermögenswerte, wobei Bitcoin unterhalb der 70.000-Dollar-Marke feststeckt, da makroökonomische Gegenströmungen und nachlassende Überzeugung die Händler laut Handelsstratege Jasper De Maere zur Vorsicht veranlassen.

Bitcoin findet 200-Wochen-Unterstützung, aber es fehlt an Überzeugung, sagt Wintermute-Stratege

Die Analyse von Wintermute beschreibt einen Markt, der preislich stabil, aber unruhig ist, wobei Bitcoin nahe der Marke schwankt, aber wiederholt daran scheitert, die 70.000-Dollar-Marke zurückzuerobern. Jasper De Maere, Handelsstratege und OTC-Händler bei Wintermute, beschreibt das Umfeld als eines, das durch leichte Positionierung und begrenzte Überzeugung gekennzeichnet ist.

Laut dem Forscher habe die Neufestsetzung nach der Liquidation vor zwei Wochen eine Phase der neuen Preisfindung eingeläutet, doch ohne nennenswerte Spot-Nachfrage habe die Hebelwirkung das Ruder übernommen. De Maere stellt fest, dass diese Dynamik zu starken, unregelmäßigen Schwankungen in beide Richtungen geführt hat, wobei die Händler schnell auf Makrodaten reagierten, anstatt längerfristige Positionen aufzubauen.

Der Wintermute-Bericht hebt im Wesentlichen eine gespaltene Makro-Erzählung hervor: Die stärker als erwarteten Nonfarm-Payrolls im Januar trieben die Renditen für Staatsanleihen in die Höhe und setzten die Erwartungen für Zinssenkungen unter Druck, während der schwächere CPI-Wert im Januar von 2,4 % im Jahresvergleich die Inflationsängste milderte und eine kurzlebige Erholungsrallye auslöste. Dennoch betont De Maere, dass die Zuflüsse in börsengehandelte Fonds (ETFs) weiterhin unter Druck standen, was die Fortsetzung der Rallye einschränkte.

Über Kryptowährungen hinaus sieht Wintermute eine breitere Rotation zwischen verschiedenen Anlageklassen, wobei Investoren ihr Engagement in künstlicher Intelligenz (KI) und Wachstumswerten zugunsten von zyklischen Werten und Value-Aktien reduzieren. De Maere argumentiert, dass diese Verschiebung, die teilweise durch Bewertungsmüdigkeit und die Ergebnisse des Geschäftsjahres getrieben wird, Kryptowährungen brutal trifft. „Kryptowährungen, die am höchsten Ende des Wachstumsspektrums liegen, werden in diesem Fall am stärksten getroffen“, erklärt De Maere.

Technisch gesehen weist der Wintermute-Stratege darauf hin, dass Bitcoin in der Nähe seines 200-Wochen-Durchschnitts, der historisch gesehen ein wichtiges langfristiges Niveau darstellt, Unterstützung gefunden hat. Dennoch hält der Widerstand bei 70.000 USD an, und De Maere warnt, dass der Handel innerhalb einer bestimmten Bandbreite eine Abwärtsneigung aufweist, solange sich die makroökonomische Lage nicht verbessert.

Wintermute formuliert es so: „Die Positionierung ist gering, es fehlt an Überzeugung, und bis sich die makroökonomische Lage wieder klärt, wird jede Erholung als Gelegenheit zur Risikominderung statt als Momentum zur Verfolgung angesehen werden.“ De Maere hält daran fest, dass eine Erholung in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 zwar möglich ist, aber Geduld erfordert, die viele Marktteilnehmer bereits aufgebraucht haben.

FAQ ❓

  • Wie sieht Wintermute derzeit Bitcoin? Wintermute sagt, dass Bitcoin unter 70.000 US-Dollar in einer engen Handelsspanne liegt, mit geringer Positionierung und begrenzter Überzeugung.
  • Wer hat die Analyse erstellt? Der Ausblick stammt von Wintermute, einschließlich Kommentaren des Handelsstrategen Jasper De Maere.
  • Welche makroökonomischen Faktoren beeinflussen Kryptowährungen? Starke US-Arbeitsmarktdaten, ein schwächerer Verbraucherpreisindex, sich verändernde Zinserwartungen und eine Rotation zwischen verschiedenen Anlageklassen prägen die Preisentwicklung.
  • Welches technische Niveau ist für Bitcoin entscheidend? Wintermute hebt den gleitenden 200-Wochen-Durchschnitt als wichtige langfristige Unterstützungszone hervor.
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