Am Nachmittag des 9. Februar erholte sich Bitcoin auf nahezu 71.000 $, nachdem es auf 68.285 $ gefallen war. Die Erholung folgte einer Ankündigung von Strategy, dass es 1.142 Bitcoins für 90 Millionen Dollar gekauft hatte, während Binance 4.225 Bitcoins zu seinem sicheren Vermögensfonds für Benutzer (SAFU) hinzufügte.
Strategy und Binance stärken Reserven
Bitcoin ($BTC) erholte sich von einem frühen Einbruch am Montag, den 9. Februar, unterstützt durch hochkarätige institutionelle Käufe, die den erheblichen Verkaufsdruck seitens der Miner ausglichen. Nachdem die Kryptowährung um etwa 10 Uhr EST auf ein Sessiontief von 68.285 $ gefallen war, stieg sie wieder in Richtung der 71.000 $-Marke.
Angeführt wurde die Erholung von Strategy, das bekanntgab, dass es zusätzliche 1.142 Bitcoins für etwa 90 Millionen Dollar erworben hatte. Der Kauf, finanziert durch das at-the-market Eigenkapitalprogramm, erhöht den Gesamtbestand des Unternehmens auf 714.644 $BTC. Der Erwerb ist bemerkenswert, da er auf den Finanzbericht des vierten Quartals 2025 folgt, der einen operativen Verlust in Höhe von 17,4 Milliarden Dollar widerspiegelte – größtenteils aufgrund nicht realisierter Buchverluste bei den digitalen Vermögenswerten des Unternehmens nach einem Preisrückgang.
Der Markt fand auch Unterstützung durch Binance, das seinen SAFU durch den Kauf von 4.225 $BTC stärkte. Der Schritt ist Teil des 1-Milliarde-Dollar-Rückkaufplans der Börse, um Notreserven in transparentere On-Chain-Vermögenswerte wie Bitcoin zu verlagern.
Diese institutionellen Zuflüsse dienten als Gegengewicht zum Verkaufsdruck aus dem Minensektor. Besonders auffällig ist, dass Cango am Wochenende 4.451 Coins veräußerte und 305 Millionen Dollar einnahm, um die Verschuldung zu reduzieren und durch Bitcoin besicherte Kredite zurückzuzahlen. Andere Mining-Firmen, darunter Riot Platforms und Cleanspark, haben ebenfalls ihre Bestände reduziert.
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Bis zum Mittag trieb die Erholung von Bitcoin seine Marktkapitalisierung wieder über 1,4 Billionen Dollar, wobei die gesamte Krypto-Wirtschaft knapp unter 2,5 Billionen Dollar stabilisierte. Trotz der „Achterbahn“-Preisbewegungen blieben die Liquidationen relativ gering, mit nur 400 Millionen Dollar an Positionen, die in den letzten 24 Stunden vernichtet wurden – ein Zeichen dafür, dass die jüngste Volatilität übermäßige Spekulationen weitgehend beseitigt hat.
Ignacio Aguirre Franco, Chief Marketing Officer bei Bitget, stellte fest, dass die letzten Wochen turbulent waren, aber die jüngste Entschuldung ein positives Signal für die langfristige Entwicklung ist. Er identifizierte massive Abflüsse aus börsengehandelten Fonds und eine breite Marktentschuldung als die Haupttreiber des Krypto-Abschwungs der vergangenen Woche.
„Diese Dynamiken haben geholfen, übermäßige Spekulationen zu beseitigen, was wiederum eine gesündere Grundlage für nachhaltiges zukünftiges Wachstum geschaffen hat, anstatt ein strukturelles Versagen anzuzeigen“, sagte Franco.
In die Zukunft blickend bleibt Franco optimistisch in Bezug auf die Entwicklung von Bitcoin. Er prognostiziert, dass, wenn sich die Bedingungen verbessern, der Vermögenswert einen neuen Allzeithochpreis im Bereich von 150.000 bis 180.000 Dollar später in diesem Jahr erreichen könnte, getrieben durch erneute Zuflüsse und tiefere Liquidität von Stablecoins.
FAQ ❓
- Warum erholte sich Bitcoin am 9. Februar? Institutionelle Käufe von Strategy und Binance kompensierten starke Verkäufe von Minern.
- Wie viele Bitcoins haben Strategy und Binance gekauft? Strategy fügte 1.142 $BTC für 90 Millionen Dollar hinzu, während Binance 4.225 $BTC für seinen SAFU-Fonds kaufte.
- Welche Rolle spielten Miner beim Marktdruck? Cango und andere Miner verkauften Tausende von Coins, um die Verschuldung zu reduzieren und Kredite zurückzuzahlen.
- Was sind die Aussichten für den Bitcoin-Preis? Der Bitget CMO prognostiziert ein potenzielles neues Allzeithoch von 150.000–180.000 Dollar später im Jahr 2026, wenn Zuflüsse und Liquidität zunehmen.