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Krypto-Update: Bitcoin-Kurs bei 89.900 Dollar, Verkaufsdruck lässt nach

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Obwohl der Bitcoin-Kurs in den letzten Tagen einige Turbulenzen erlebte, liegt er immer noch bei fast 90.000 Dollar. Gleichzeitig zeigt sich auf der Blockchain, dass der Verkaufsdruck von älterem Bitcoin im Jahr 2026 deutlich abnimmt. Theoretisch könnte das den Weg für Bitcoin zu höheren Kursen ebnen.

Verkaufsdruck auf Bitcoin nimmt deutlich ab

Auch wenn sich der Bitcoin-Kurs noch nicht so verhält, wie viele Anleger hoffen, gibt es auf der Blockchain einige hoffnungsvolle Entwicklungen. Während 2024 und 2025 viele „alte Coins“ wieder in Umlauf gebracht und verkauft wurden, ähnlich wie während der Bullmarkt-Höchststände 2017 und 2021, hat das Jahr 2026 anders begonnen.

Aktuell sehen wir im neuen Jahr, dass deutlich weniger Coins verkauft werden, die seit zwei Jahren oder länger im Besitz von Anlegern sind. Damit ist der Verkaufsdruck derzeit niedriger als in den beiden vorangegangenen Jahren.

Weniger ‚alte Bitcoin‘ verkauft. Quelle: CryptoQuant

Die große Frage ist nun, ob es sich um eine vorübergehende Erschöpfungsphase der Verkäufer handelt oder ob wir eine neue Akkumulationsphase erleben. Eine Phase, in der Anleger wieder vermehrt Coins kaufen, in der Erwartung, diese in einigen Jahren zu deutlich höheren Kursen zu verkaufen.

Wie dem auch sei, ist dies ein positives Signal. Allein ist dieses Signal jedoch noch nicht ausreichend, um von einem neuen Trend zu sprechen. Dafür ist das Jahr noch zu jung und diese Phase des verringerten Verkaufsdrucks zu kurz.

Hat Bitcoin Donald Trump zu verdanken?

Es ist sicher nicht unbemerkt geblieben, dass Donald Trump diese Woche erneut für Aufsehen sorgte. Diesmal ging es um die Grönland-Frage. Kurzzeitig schien es, als würde er ernsthaft mit militärischer Intervention drohen, um die Insel zu übernehmen, was das lange Bündnis mit Europa gefährden könnte.

Inzwischen ist klar, dass er nicht vorhat, das US-Militär einzusetzen, um Grönland den Vereinigten Staaten anzugliedern. Vielmehr wünscht er sich zusätzlichen militärischen Schutz auf und um die Insel, um sie vor China und Russland zu schützen.

Im Kern geht es natürlich um die Rohstoffe, die Grönland besitzt, doch vorläufig ist das Ergebnis, dass Europa erneut klargemacht wird, dass es mehr für Verteidigung ausgeben muss. Anders ausgedrückt: Trump sorgt dafür, dass Europa und wahrscheinlich auch der Rest der Welt mehr investieren wird.

Die Ausgaben steigen, und wahrscheinlich wird ein Großteil davon durch Schulden finanziert. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit weiterer Geldentwertung, was Assets wie Bitcoin und Gold, die von ihrer Knappheit leben, für Anleger attraktiver macht.

In Reaktion auf Trumps Drohungen haben viele europäische NATO-Mitglieder bereits versprochen, ihre Verteidigungsbudgets auf 5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu erhöhen. Europa scheint zu erkennen, dass es unabhängiger werden muss, und das wird natürlich Geld kosten.

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