- Robert Kiyosaki, der Typ, der „Rich Dad, Poor Dad“ geschrieben hat, erzählt von der anhaltenden Kapitalflucht in Bitcoin im Iran.
- Der erfahrene Geschäftsmann meinte, dass sich BTC in solchen Situationen eher wie „digitales Gold“ und weniger wie eine Tech-Aktie verhält.
Der iranische Rial, die Landeswährung des Iran, ist wegen der anhaltenden sozialen und politischen Unruhen in dem Land weiter eingebrochen. Zwar war sein Wert nicht ganz auf null gefallen, wie es die Medien derzeit verbreiten, aber der Wechselkurs vom US-Dollar zum iranischen Rial stieg von etwa 42.000 Rial pro USD seit 2018 auf einen Spitzenwert von 6.677.500 Rial pro USD am Dienstag, bevor er sich im Tagesverlauf bei 1.092.500 Rial pro USD einpendelte.
Die Krise zeigt ganz klar, wie volatil Fiat-Währungen in Zeiten nationaler Unruhen sein können. Gleichzeitig bestätigt sie die These, dass Bitcoin (BTC) ein sicherer Hafen oder eine Absicherung gegen politische, soziale und wirtschaftliche Unsicherheiten ist, was zu seiner Bezeichnung als „digitales Gold” passt.
Exponentiell steigende Nachfrage nach Bitcoin im Iran
Robert Kiyosaki, Autor des Bestseller-Finanzbuchs „Rich Dad, Poor Dad”, meinte, dass Bitcoin im Iran jetzt „vertikal steigt”. Das Szenario dort zeigt am besten, wie eine Fiat-Währung wirklich aussieht und wie sie umgekehrt mit Krypto-Assets wie BTC zusammenhängt.
Der amerikanische Geschäftsmann und Autor meinte, dass das Ereignis keine „Krypto-Geschichte” ist. Stattdessen sei es eine „Geldgeschichte“.
Kiyosaki betonte, dass Bitcoin im Iran nicht wegen eines Hypes oder spekulativer Investitionen „explodiert“. Es ist eine Frage der Notwendigkeit.
Die Bitcoin-Dynamik im Iran
Kiyosaki räumte ein, dass Bitcoin kurzfristig auch von Natur aus volatil ist. Die Ereignisse in dem umkämpften Land zwingen die Iraner jedoch dazu, das Geld aufzugeben, das schneller an Wert verliert.
Außerdem betonte der erfahrene Geschäftsmann, dass Bitcoin sich aufgrund seiner flexiblen Dynamik in Situationen wie denen im Iran weniger wie eine digitale Währung und mehr wie digitales Gold verhält. Ebenso wies er darauf hin, dass Menschen dazu neigen, nach Alternativen zu suchen, die keiner Genehmigung bedürfen, wenn Regierungen die Kontrolle über ihre Währungen verlieren.
Kiyosaki warnte, dass der Iran eine Unvermeidbarkeit demonstriere: Viele Regierungen würden letztendlich unter ihrem eigenen Gewicht zusammenbrechen. Er erklärte, dass viele Länder aufgrund unaufhörlicher Geldschöpfung und unverantwortlicher Fiskalausgaben bereits auf diesem Weg sind, was dazu führt, dass die Staatsverschuldung ihre Margen gegenüber der Produktivität vergrößert und die Kaufkraft ihres Geldes erodiert.
Darüber hinaus erinnerte Kiyosaki daran, dass einige Länder die Krise jetzt vielleicht nicht erkennen, da sich die Probleme dort langsamer entwickeln als in anderen Ländern, aber sie alle bewegen sich in die gleiche Richtung.
Iranischer Rial vs. Bitcoin
Am Mittwochmorgen (UTC) wurde die iranische Währung laut Daten von CoinMarketCap zu einem Kurs von etwa 4 Milliarden Rial pro Bitcoin gehandelt. Allerdings könnten die gestiegene Nachfrage und die zunehmenden Beschränkungen, die in erster Linie auf die Beschränkungen der iranischen Zentralbank (CBI) für Kapitalflucht in Kryptowährungen zurückzuführen sind, die Umwandlung von Rial in BTC im außerbörslichen Handel (OTC) weiter in die Höhe treiben.
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