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Bitcoin 2026: Warum Liquidität wichtiger wird als der Vierjahreszyklus

source-logo  decentralist.de 08 Januar 2026 06:02, UTC
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Bitcoin hat im Jahr 2025 mehrere als sicher geltende Marktregeln gebrochen. Weder das traditionell starke vierte Quartal noch das erwartete Post-Halving-Momentum konnten überzeugen. Stattdessen rückt ein anderer Faktor zunehmend in den Fokus: die globale Liquiditätsentwicklung. Diese Analyse zeigt, warum klassische Krypto-Zyklen an Bedeutung verlieren und welche Rolle die Geldpolitik für Bitcoin im Jahr 2026 spielen könnte.

Zyklusbruch: Das vierte Quartal 2025 endete entgegen historischer Muster mit einem Minus von 23 Prozent, wodurch das klassische Vierjahreszyklus-Modell deutlich an Aussagekraft verloren hat.
Post-Halving-Enttäuschung: Obwohl 2025 ein typisches Post-Halving-Jahr war, blieb die erwartete parabolische Aufwärtsphase aus – ein weiterer Bruch mit etablierten Krypto-Narrativen.
Liquidität als Treiber: Bitcoin folgt zunehmend den globalen Liquiditätszyklen und reagiert stärker auf geldpolitische Impulse als auf interne Faktoren wie Halving oder Stock-to-Flow-Modelle.
Rolle der Federal Reserve: Der Abbau der Reverse-Repo-Facility speiste den letzten Bitcoin-Zyklus überwiegend aus alter Liquidität; erst seit Dezember 2025 sorgt die US-Notenbank wieder aktiv für neue Liquiditätszuflüsse durch Anleihekäufe.
Marktpsychologie: Allein das Signal geldpolitischer Lockerung kann durch antizipierende Marktteilnehmer eine stärkere Kursreaktion auslösen, als das tatsächliche monatliche Kaufvolumen von aktuell rund 40 Milliarden Dollar rechtfertigen würde.
Ausblick 2026: Die Wiederexpansion der Fed-Bilanz, mögliche regulatorische Lockerungen für Banken und ein potenzieller Führungswechsel bei der Federal Reserve könnten ab der zweiten Jahreshälfte 2026 neue Impulse für Bitcoin und die Gesamtmärkte liefern.

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