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“Bitcoin könnte den US-Dollar verdrängen”

source-logo  btc-echo.de 31 März 2025 18:11, UTC
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  • Zuletzt sorgte BlackRock-CEO Larry Fink mit Bitcoin-freundlichen Aussagen und bullishen $BTC-Prognosen für Aufmerksamkeit. In einem jährlichen Brief an die Aktionäre des größten Vermögensverwalters der Welt weist er nun auf eine Ambivalenz hin.
  • In dem Schreiben heißt es mit Verweis auf die Krypto-Leitwährung: “Die USA haben jahrzehntelang davon profitiert, dass der Dollar die Weltreservewährung ist. Aber es ist nicht garantiert, dass das ewig so bleiben wird.”
  • Der BlackRock-CEO mahnt: “Wenn die USA ihre Schulden nicht in den Griff bekommen, wenn die Defizite weiter anschwellen, riskiert Amerika diese Position an digitale Werte wie Bitcoin zu verlieren.”
  • Er sei keineswegs gegen Kryptowährungen eingestellt, aber zwei Dinge könnten durchaus gleichzeitig zutreffen: Einerseits sei das dezentrale Finanzwesen “eine außergewöhnliche Innovation” und mache die Märkte “schneller, billiger und transparenter”.
  • Andererseits könne es den ökonomischen Vorteil der USA durch den Weltreservestatus unterminieren, wenn “Investoren beginnen, Bitcoin als eine sicherere Wette als den US-Dollar” zu betrachten.
  • “Die Staatsverschuldung ist dreimal so schnell gewachsen wie das BIP, seit die Schuldenuhr am Times Square 1989 zu ticken begann”, kritisiert Fink. Mit 952 Milliarden US-Dollar würden die Zinszahlungen 2025 erstmals die Verteidigungsausgaben übertreffen.
  • Dennoch betont der BlackRock-CEO zugleich den sensationellen Erfolg des hauseigenen iShares Bitcoin Trust ETFs, der in weniger als einem Jahr auf ein verwaltetes Vermögen von über 50 Milliarden US-Dollar anwuchs.
  • Derzeit hält der ETF von BlackRock 575.847 $BTC, was einem Marktanteil von rund 51 Prozent entspricht. Welches Potential die Bitcoin ETFs in diesem Jahr noch entfalten könnten, lest ihr in diesem Artikel: “Warum 2025 noch bullisher werden könnte“.
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