XRP-Kurs unter Druck: Newsbit-Analyst erkennt Muster, auf das zuletzt 70 Prozent Kursgewinn folgten
newsbit.de
02 November 2026 16:35, UTC
In den vergangenen Tagen hat sich der $XRP-Kurs um 1,25 Dollar stabilisiert. Das geringe Handelsvolumen deutet darauf hin, dass die Marktteilnehmer abwarten. Erik Juffermans, technischer Analyst bei Newsbit, analysiert die aktuelle Lage der beliebten Kryptowährung.
Drohen weitere Kursverluste?
Der $XRP-Kurs erreichte im August und September zweimal Spitzenwerte von mehr als 1,60 Dollar. Beim aktuellen Kurs von rund 1,25 Dollar sind diese Gewinne weitgehend aufgezehrt.
$XRP befindet sich seit einiger Zeit in einem Abwärtstrend. – Quelle: Tradingview
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Seitdem zeichnet sich ein klarer Abwärtstrend ab. Am vergangenen Donnerstag fiel der Kurs zudem unter die Marke von 1,30 Dollar. Die Unterstützung bei 1,25 Dollar hält bislang. Auf diesem Niveau lag auch das untere Ende des Kerzendochts vom 16. September. Anders als damals bleibt eine rasche Erholung jedoch aus.
Für Juffermans ist klar, was die Käufer erreichen müssen: Der Kurs muss die Marke von 1,30 Dollar zurückerobern und die Abwärtstrendlinie überwinden. Erst dann hellt sich das Chartbild wieder auf.
Gelingt das nicht, rücken tiefere Kursniveaus in den Blick. Bei rund 1,15 Dollar sieht der Analyst eine deutliche Unterstützungszone, an der Käufer einsteigen könnten.
Unterstützungszone bei 1,15 Dollar. – Quelle: Tradingview
Die Kursentwicklung von $XRP hängt allerdings auch von der Stimmung am Gesamtmarkt und insbesondere von Bitcoin (BTC) ab. Setzt sich die marktweite Korrektur fort, dürfte es für $XRP schwierig werden, die Marke von 1,30 Dollar zurückzuerobern.
Bekanntes Kursmuster zeichnet sich ab
Auffällig ist zudem die Ähnlichkeit mit dem Kursverlauf im Sommer dieses Jahres. Damals zeigte sich ein vergleichbares Muster, auf das ein Kursanstieg um 70 Prozent auf knapp 1,70 Dollar folgte.
Parallelen zum vergangenen Sommer. – Quelle: Tradingview
Eine Wiederholung ist damit keineswegs garantiert. Das Beispiel zeigt jedoch, dass ein Bruch der Unterstützung nicht zwangsläufig weitere Verluste nach sich zieht. Gerade solche vermeintlich schwachen Marktphasen erweisen sich im Rückblick oft als günstige Einstiegsgelegenheiten.