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Bitcoin- und ETH-Halter könnten tiefer fallen, warnt Ansem

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Der Kryptowährungsmarkt steht unter Druck, nachdem der Krypto-Trader Ansem seine bearishen Prognosen für Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) geäußert hat. Er warnte, dass beide Digitalwährungen ihren Mid-Timeframe-Trend gebrochen haben und möglicherweise schneller unter die Marken von 82.000 USD für Bitcoin und 2.400 USD für Ethereum fallen könnten.

Sentiment im Kryptomarkt auf tiefstem Stand

Ansem bemerkte, dass das aktuelle Sentiment im Kryptomarkt auf dem schlechtesten Niveau seit nahezu neun Jahren sei. Für ihn habe sich die Stimmung unter Händlern und Investoren als ausgesprochen negativ herausgestellt. Er stellte fest, dass der Hausse-Zyklus zu Ende gehen könnte, während sich die Marktbedingungen verschärfen. Der bevorstehende vierte Quartal könne besonders volatilen Handel für beide Kryptowährungen bringen.

Analyse der Aktienmarkt-Technik

Seine bearishe Haltung stützt Ansem weitgehend auf technische Indikatoren des Aktienmarktes. Er stellte fest, dass die Aktien von KI-Technologieunternehmen ein parabolisches Hoch erreicht haben, was häufig das Ende eines Aufwärtstrends signalisiere. Diese Entwicklung ging mit einer gebrochenen Aufwärtstrendlinie und einem tieferen Hoch einher. Auch bei den großen Technologieunternehmen beobachtet Ansem eine Stagnation auf Rekordhöhen. Der jüngste Ausbruch des Invesco QQQ, der den Nasdaq 100 abbildet, habe sich als gescheiterter Versuch erwiesen, frühere Höchststände zu überschreiten.

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Wohin führt der Markt?

Ansem äußerte zudem Bedenken, woher die nächste Welle der KI-Einnahmen kommen solle. Höhere Ausgaben für das Training von Modellen hätten bislang noch nicht zu signifikanten Gewinnen geführt. Seinen Ausführungen nach sei dies unter anderem am Rückgang der Aktie von Meta nach den Quartalszahlen abzulesen.

Inmitten dieser negativen Entwicklungen steht auch die entscheidende Zinsentscheidung der Federal Reserve am 28. Oktober bevor, die weiteren Druck auf den Markt ausüben könnte. Krypto-Analyst Benjamin Cowen hat ebenfalls pessimistische Aussichten für Bitcoin im vierten Quartal formuliert.

Langfristiger Ausblick bleibt positiv

Trotz seiner momentanen Bedenken bleibt Ansem langfristig optimistisch für Bitcoin. Er erwartet eine zwischenzeitliche Rücksetzerbewegung, gefolgt von einem Anstieg. Die Volatilität im vierten Quartal könnte jedoch in beide Richtungen ausgeprägt sein. Ansem ist der Ansicht, dass bestimmte Bereiche des On-Chain-Marktes weiterhin Potenzial für positive Entwicklungen haben könnten.

Kritik an der Krypto-Community

In seiner Kritik an der Krypto-Community hebt Ansem hervor, dass viele Trader sich über niedrigere Preisobergrenzen beschweren, während zu wenige Menschen aktiv an der Entwicklung von Protokollen arbeiten, die das Potenzial hätten, den Markt zu verändern. Er erinnerte daran, dass es tatsächlicher Arbeit bedarf, um den Wert von Krypto-Assets zu steigern. Seiner Meinung nach könnten Tokens erst dann höhere Preisobergrenzen erreichen, wenn die Builder ihren Teil dazu beitragen.

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