ETHEREUM
Ethereum wird am Dienstagmorgen bei knapp 2.500 Dollar gehandelt, 1 Prozent Tagesminus. Die Ethereum ETFs verzeichneten am Börsenmontag 121 Millionen US-Dollar Kapitalabfluss.
Gewohnt optimistisch in Sachen Ethereum gibt sich Bitmine Immersion. Sprecher Tom Lee betonte in einer Pressemitteilung, dass sich die $ETH Preiskurve aktuell im Vergleich zu Bitcoin besser entwickelt und Ethereum im 3. Quartal bislang besser als der S&P 500 Aktienindex abschneidet. Parallel meldete Bitmine Immersion den Zukauf von 27.180 $ETH, damit besitzt das weltgrößte Ethereum Unternehmen nun fast 6 Millionen. Das erklärte Ziel von 5 Prozent aller $ETH ist nun nur noch 0,1 Prozent oder 144.000 Ethereum entfernt. Man hofft auf einen anhaltenden positiven Trend, denn Bitmine Immersion hat seine $ETH Bestände seit dem Sommer 2025 für durchschnittlich 3.338 Dollar eingekauft und sitzt so auf rund 5 Milliarden Dollar nicht realisierten Verlusten. Der Bitcoin Konkurrent Strategy teilte unterdessen per Pflichtmitteilung mit, in der vergangenen Woche $BTC Zukäufe erneut ausgesetzt zu haben. Das weltgrößte $BTC Unternehmen hat ein Problem mit seiner Vorzugsaktie STRC, die trotz Rückkäufen mit aktuell knapp 99 Dollar nicht an den Zielpreis von 100 Dollar anschließt.
ALTCOINS
Gewinner des Tages ist Pons mit 19 Prozent Plus, gestern noch war der Token der Meme-Coin Plattform mit 13 Prozent Minus Tagesverlierer. Pons ist durch seiner Erfolg auf der Robinhood Chain zu einem Shooting Star der Saison geworden.
Verlierer des Tages ist Layer Zero ($ZRO) mit 9 Prozent Minus. Das DeFi Projekt war entscheidend in den Kelp Hack im April verwickelt, seitdem verliert Layer Zero Großkunden und $ZRO ist auf dem absteigenden Ast.
Das Krypto-Stimmungsbarometer stagniert in der Zone „Gier“, mit Spannung erwartet wird die heutige Sitzung des US-Senats zum Clarity Act.
AUS DER KRYPTOINDUSTRIE
Rückschlag oder Durchbruch für die Krypto-Politik von US-Präsident Donald Trump? Heute Nachmittag US-Zeit soll der Senat erstmals über das Clarity Gesetzespaket abstimmen und hinter den Kulissen wird zwischen den Republikanern von Trump und den oppositionellen Demokraten hart verhandelt. Das Lager Trump hat der Forderung nach ethischen Richtlinien für Kryptogeschäfte von Trump und seiner Familie offenbar zugestimmt, die Demokraten bestehen auf Nachbesserungen. Im Gefeilsche um Clarity spielen zudem US-Banken weiterhin mit, die der Kryptobranche Zinsangebote für Einlagen verbieten will. Fachkorrespondentin Eleanor Terrett begleitet die Entwicklungen in Washington auf X quasi live, doch auch sie wagt wenig Stunden vor der Senatssitzung keine Prognose. Auf Wettmärkten wie Polymarket sind die Chancen für Clarity in diesem Jahr auf unter 20 Prozent gesunken. Seit mehr als einem Jahr wird um Clarity gestritten, Trump hatte diese Krypto-Gesetze zur Chefsache erklärt. Doch in den USA stehen am 3. November Zwischenwahlen („Midterms“) an und Clarity droht, im Vorwahlkampf zerrieben zu werden.