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Solana jetzt kaufen? Analyst sieht attraktive Einstiegszone für SOL

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Solana ($SOL) notiert am 3. März 2026 laut CoinMarketCap bei 84,08 US-Dollar und bewegt sich damit weiterhin in einem dominanten makroökonomischen Abwärtstrend. Vom markanten Allzeithoch bei 253 US-Dollar im Januar 2025 ist die Kryptowährung mittlerweile rund 70 Prozent abgerückt. Während das Chartbild auf den ersten Blick fragil und von geringem Volumen geprägt wirkt, identifizieren erste Marktbeobachter in dieser anhaltenden Konsolidierung eine fundamentale Chance.

Die zentrale Frage für Investoren lautet nun: Handelt es sich bei der aktuellen Preisaktion um das sprichwörtlich fallende Messer, vor dem man zurückschrecken sollte? Oder sehen wir hier aufgrund völlig überverkaufter Indikatoren den historischen Beginn einer neuen Akkumulationsphase?

Warum die 80-Dollar-Marke jetzt entscheidend ist

Aus rein charttechnischer Perspektive präsentiert sich Solana als stark angeschlagener, aber an einem Wendepunkt stehender Markt. Derzeit raten bekannte Krypto-Trader wie „gnarleyquinn“ gezielt dazu, Solana im Bereich zwischen 77 und 87 US-Dollar zu akkumulieren. Für diese antizyklische Positionierung spricht laut dem Analysten vor allem die massive technische Überdehnung nach unten.

Strong conviction here for $SOL
Accumulating in $77-$87 range (avg $80)

~ Down 77% from ATH
~ Funding rate negative for 21 straight weeks
~ Five straight negative months
~ MACD daily cross
~ Big extension on Bollinger
~ Lowest Weekly RSI since 2022
~ 10D, 20D ema flattening out pic.twitter.com/rIR3r63sw2

— gnarleyquinn (@gnarleyjs) March 9, 2026

Wir beobachten bei Solana derzeit mehrere klassische Erschöpfungssignale auf der Verkäuferseite.

Quelle: CoinMarketCap

Der wöchentliche Relative Strength Index (RSI) markiert das niedrigste Niveau seit 2022 und indiziert einen extrem überverkauften Markt. Zudem lieferte der MACD auf Tagesbasis jüngst ein bullisches Crossover. Gleichzeitig signalisieren die abflachenden gleitenden Durchschnitte der letzten 10 und 20 Tage (EMA 10 und EMA 20), dass sich der massive Abwärtsdruck der vergangenen Monate merklich abschwächt.

Lies auch: Solana Prognose 2026: Droht $SOL der Bruch unter 120?

Das Chartbild wird jedoch erst dann wieder strukturell bullisch, wenn signifikante Widerstände geknackt werden. Eine erste echte Befreiung erfordert den Ausbruch über den engmaschigen EMA 20, der aktuell bei 89,18 US-Dollar als massiver Deckel fungiert. Fällt der Kurs hingegen aus der Akkumulationszone unter das bisherige Bärenmarkt-Tief bei 76,70 US-Dollar, droht eine massive technische Kapitulation.

Fundamentale Einordnung: Divergenz zwischen Preis und On-Chain-Daten

Neben der reinen Charttechnik lohnt sich ein Blick auf die zugrundeliegende Netzwerkarchitektur. Denn bei Solana trifft eine günstige charttechnische Bewertung auf eine fundamental bemerkenswert starke Entwicklung. Während der Kurs seit über einem Jahr korrigiert, zeigen die On-Chain-Metriken im DeFi- und NFT-Sektor eine erstaunliche Stabilität, die maßgeblich durch die extrem niedrigen Transaktionsgebühren der Blockchain getragen wird.

Zudem wirkt die Aussicht auf weitere Integrationsschritte im traditionellen Finanzmarkt stabilisierend. Das institutionelle Interesse an den geplanten Solana-ETFs bleibt trotz der Preisflaute hoch. Laut Analysen diverser Krypto-Plattformen könnte Solana durch diese Kombination aus fundamentaler Unterfütterung und massivem Preisverfall zu den lukrativsten günstigen Kryptowährungen im Jahr 2026 gehören.

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Wir sehen hier eine klassische Marktdivergenz: Technisch dominieren noch die Pessimisten, fundamental bauen Netzwerkteilnehmer das Ökosystem konsequent weiter aus. Die anhaltend negativen Funding-Rates am Derivatemarkt verdeutlichen diese Schieflage perfekt. Sie zeigen, dass der Großteil der gehebelten Trader weiter auf fallende Kurse wettet – ein Setup, das historisch oft den Nährboden für heftige Short-Squeezes liefert.

Implikationen: Risiko und Chance für Anleger

Die aktuellen Daten zwingen Marktteilnehmer zu einer klaren Positionierung. Einerseits bietet sich Investoren momentan die Chance, ein fundamental intaktes Layer-1-Netzwerk mit einem Rabatt von 70 Prozent auf das Allzeithoch zu erwerben. Wer eine antizyklische Strategie verfolgt, findet in der Zone zwischen 77 und 87 US-Dollar ein historisch belegbares Einstiegs-Setup mit einem attraktiven Chance-Risiko-Verhältnis.

Andererseits ist das makroökonomische Risiko weiterhin real. Steigende Energiepreise und ein unsicheres Zinsumfeld entziehen Risikoassets wie Altcoins weiterhin Liquidität. Wir bewerten die Situation als exzellente Chance für Spot-Investoren mit einem Zeithorizont von über zwölf Monaten. Für kurzfristig agierende Trader mit Hebelprodukten bleibt die Zone jedoch extrem gefährlich, da ein Durchrutschen unter die Marke von 80 US-Dollar sofortige Liquidierungen nach sich ziehen würde.

Prognose: 3 Szenarien für $SOL

Basierend auf der aktuellen technischen Lage und den fundamentalen Entwicklungen leiten sich für die kommenden Monate konkret drei Wahrscheinlichkeiten ab:

  1. Basis-Szenario (Wahrscheinlichkeit: 50 %): Solana hält die breite Unterstützungszone erfolgreich. Der Kurs pendelt in den nächsten Wochen zäh und volumenarm zwischen 76 und 89 US-Dollar, da der Verkaufsdruck nachlässt, aber noch neue Käufer fehlen. Diese Phase dient als solide Bodenbildung für das zweite Halbjahr 2026.
  2. Bullisches Szenario (Wahrscheinlichkeit: 30 %): Positive News zum Solana-ETF oder eine Aufhellung bei makroökonomischen Daten triggern einen Short-Squeeze. $SOL bricht impulsiv über den EMA 20 bei 89,18 US-Dollar aus und testet im Frühjahr zügig den 50-Tage-SMA bei 106,61 US-Dollar. Auch ein Anlauf auf 120 US-Dollar wird strukturell wieder möglich.
  3. Bärisches Szenario (Wahrscheinlichkeit: 20 %): Die anhaltende Marktschwäche führt zum endgültigen Verlust der Bodenplatte bei 76,70 US-Dollar. Stop-Loss-Orders werden massenhaft ausgelöst, was eine scharfe finale Korrekturwelle in den Unterstützungsbereich von 60 bis 70 US-Dollar provoziert, bevor eine Markterholung einsetzt.

Ausblick

Die kommenden Tage und Wochen werden zeigen, ob die massiv negative Marktstimmung tatsächlich den ultimativen Boden für Solana markiert. Kurzfristig dominiert aufgrund der schwierigen Liquiditätslage unbestreitbar die Vorsicht, und charttechnische Hürden bleiben hoch. Mittel- bis langfristig verbessern sich die On-Chain-Metriken jedoch fortlaufend. Für Investoren, die der fundamentalen Stärke vertrauen, scheint das Schlimmste dieser Korrektur bereits in den aktuellen Preisen von knapp über 84 US-Dollar eingepreist zu sein.

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