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US-Iran-Krieg sorgt für 650 Millionen Dollar XRP-Verkaufsdruck

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  • $XRP gerät zusätzlich zum geopolitischen Risk-off-Umfeld unter Druck, nachdem in nur sieben Tagen mehr als 472 Millionen $XRP auf Binance geflossen sind.
  • Der ungewöhnlich starke Börsenzufluss könnte die Voraussetzungen für eine kurzfristige Verkaufswelle schaffen.

Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran ist über Nacht weiter eskaliert. Die Amerikaner haben ihrer Militäroperation jetzt den Namen „Operation Epic Fury“ gegeben. Präsident Trump sagte, der Einsatz könne „vier Wochen oder weniger“ dauern, und betonte, man werde weitermachen, „bis alle unsere Ziele erreicht sind“. Fast zeitgleich meldete das Pentagon die ersten drei gefallenen US-Soldaten.

An den Märkten war die Reaktion sofort spürbar. Der Ölpreis für Brent kletterte kurz auf 82 Dollar pro Barrel, europäische Aktien rutschten ab. Auch die Kryptowelt bekam den Risk-off-Schock voll zu spüren. Am Wochenende wurden Bitcoin und die Altcoins ordentlich abverkauft. Bitcoin brach zeitweise unter 64.000 Dollar ein, konnte sich aber wieder fangen und stand am Montag bei etwa 66.300 Dollar. $XRP notierte zur gleichen Zeit um die 1,36 Dollar.

$XRP Preis unter Druck

Besonders interessant für $XRP-Halter ist, was on-chain gerade passiert. Der bekannte CryptoQuant-Analyst Darkfost (@Darkfost_Coc) hat am späten Sonntagabend auf X Alarm geschlagen: In nur sieben Tagen sind über 472 Millionen $XRP im Wert von rund 652 Millionen Dollar auf die Börse Binance geflossen. Das ist, wie er schreibt, „die größte Zuflussperiode des gesamten Februars“.

$XRP Zuflüsse auf Binance, Quelle: @Darkfost_Coc auf X

Solche Massenbewegungen deuten meist darauf hin, dass große Halter nervös werden und ihre Coins in Sicherheit bringen wollen, für den Fall, dass es noch schlimmer kommt. Darkfost selbst formuliert es vorsichtig: „Solche Zuflüsse spiegeln in der Regel eine defensivere Haltung von Anlegern wider.“ Und bei diesen Summen könne das den Kurs durchaus kurzfristig unter Druck setzen:

„Wenn große Mengen an Token an Börsen gehandelt werden, signalisiert dies oft eine potenzielle Verkaufsbereitschaft oder zumindest die Absicht, Liquidität näher am Markt zu positionieren.“

Währenddessen legt Trump nach. „Es war immer ein Prozess von vier Wochen oder ungefähr vier Wochen“, sagte er. „Sie wollen reden, aber ich habe gesagt: Ihr hättet letzte Woche reden sollen, nicht diese Woche.“

Für $XRP bedeutet das gerade eine ziemlich ungemütliche Kombination: geopolitische Unruhe, steigende Ölpreise und jetzt auch noch dieser massive Angebotsdruck an der Börse. Solange die Nachrichten aus dem Nahen Osten weiter so heiß bleiben und die Zuflüsse nicht abreißen, bleibt die Lage für den Token ziemlich heikel, so Darkfost:

„Wenn derartige Kapitalflüsse verzeichnet werden, können sie die Voraussetzungen für eine plötzliche Verkaufswelle schaffen, die kurzfristig Auswirkungen auf die Preisentwicklung haben kann.”

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