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Bitcoin schwankt um 68.000 US-Dollar, DOGE und ETH rutschen ab, da Zollunsicherheit auf Risikoanlagen drückt

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Bitcoin fiel am Sonntag im Handel wieder auf etwa 67.000 US-Dollar zurück, da die Handelsunsicherheit erneut aufkam. Die Investoren bewerten dabei eine erneute Eskalation der Zölle vor dem Hintergrund eines sich wandelnden rechtlichen Umfelds in den USA.

BTC notierte bei etwa 67.526 USD, was einem Rückgang von rund 1,4 % in den letzten 24 Stunden und etwa 2,1 % auf Wochenbasis entspricht. Die Bewegung folgt auf die Entscheidung von Präsident Donald Trump, den weltweiten Zollsatz von 10 % auf 15 % anzuheben, trotz eines jüngsten Urteils des Obersten Gerichtshofs, das frühere Notfallhandelsmaßnahmen für ungültig erklärte.

Die Entscheidung des Gerichts schien kurzzeitig Washingtons Fähigkeit einzuschränken, weitreichende Zölle vor Trumps geplantem Besuch in Peking am 31. März einzusetzen. Stattdessen reagierte die Regierung, indem sie den globalen Satz anhob und den Druck auf Handelspartner aufrechterhielt, obwohl die rechtliche Grundlage weiterhin umstritten ist.

China sieht sich nun derselben 15%-Abgabe gegenüber, die auch auf US-Verbündete angewendet wird, wobei dieser Satz innerhalb eines 150-Tage-Zeitraums gilt. Die Märkte müssen sowohl Eskalation als auch Unklarheit bewältigen, eine Kombination, die typischerweise die Risikobereitschaft dämpft.

Verluste waren bei den großen Kryptowährungen weit verbreitet. Ether fiel um 1,8 % auf 1.951 USD und ist in der vergangenen Woche um 2,5 % gefallen. XRP verlor an einem Tag 4,4 % und innerhalb von sieben Tagen 8,4 % auf 1,39 USD. Solana sank innerhalb von 24 Stunden um 3,8 % auf 83,25 USD, während Dogecoin an einem Tag fast 5 % und in der Woche mehr als 11 % einbüßte. Cardano ging um 4,3 % zurück, und BNB gab um 2,3 % nach.

Handelshemmnisse beschränken sich nicht nur auf Asien. Europäische Gesetzgeber signalisieren Zurückhaltung hinsichtlich des Fortschreitens des sogenannten Turnberry-Abkommens und erklären, dass sie vor einem weiteren Voranschreiten klarere Zusagen Washingtons zur Handelspolitik wünschen.

Vorerst bleibt die Kryptowährung eng mit makroökonomischen Schlagzeilen verbunden. Solange die Zollpolitik keine solidere Grundlage findet, werden sich digitale Vermögenswerte wahrscheinlich eher im Einklang mit der allgemeinen Risikostimmung bewegen als durch rein kryptospezifische Katalysatoren.

coindesk.com