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Standard Chartered korrigiert XRP‑Kursziel 2026 um 65% nach unten

source-logo  crypto-news-flash.com 17 Februar 2026 18:10, UTC
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  • Die Standard Chartered Bank hat ihre Kryptokurs-Prognosen für 2026 gesenkt, am stärksten für $XRP. Man erwartet für den Token jetzt nur noch 2,8 statt 8 Dollar zum Jahresende.
  • Die Analysten der Britischen Großbank warnen außerdem vor anhaltendem Druck auf den gesamten Markt und sprechen von einem der schwierigsten Monate seit Jahren.

Auslöser der Neubewertung ist der außergewöhnlich starke Abverkauf im Kryptosektor. Der Februar gilt in der Standard Chartered Analyse als der schwächste Monat seit fast vier Jahren. Bitcoin fiel zeitweise auf rund 60.000 Dollar und verlor damit knapp 30 Prozent im Monatsvergleich.

$XRP rutschte auf 1,08 Dollar ab, den niedrigsten Kurs seit 15 Monaten. Die Bank verweist auf ein „herausforderndes Marktumfeld“, das durch sinkende Liquidität, geringe Risikobereitschaft und schwache Kapitalströme geprägt sei. Diese Faktoren hätten eine Neubewertung der mittelfristigen Kursziele erfordert.

ETF‑Abflüsse belasten $XRP zusätzlich

Besonders schwer wiegt für Standard Chartered der deutliche Rückgang der Kapitalzuflüsse in die $XRP‑ETFs. Hatten sie Anfang Januar noch einen TVL von rund 1,6 Milliarden Dollar gehabt, schrumpfte er bis Mitte Februar auf etwa eine Milliarde.

Das ist ein Rückgang von rund 40 Prozent. Die Analysten sehen darin ein klares Signal, dass institutionelle Investoren derzeit im „Abwarten und Tee trinken“ Modus sind. Diese Entwicklung schwäche die fundamentale Basis für $XRP und rechtfertige die deutlich reduzierte Kurserwartung.

Neubewertung der Kryptobranche

Die Herabstufung betrifft nicht nur $XRP. Standard Chartered senkte auch die Prognosen für Bitcoin, Ethereum und Solana.

Für Bitcoin erwartet die Bank nun nur noch 100.000 statt 150.000, für Ethereum 4.000 statt 7.000 und für Solana 135 statt 250 Dollar, bezogen aufs Jahresende.

Die Bank begründet ihre drastischen Korrekturen mit einem strukturell schwächeren Marktumfeld, das kurzfristig weitere Rückgänge begünstigen könne.

Clarity Act könnte helfen — wenn er endlich käme

Besonders der in den USA diskutierte Clarity Act könnte $XRP langfristig unterstützen, da das Gesetz endlich eine klare Krypto-Regulierung schaffen würde.

Bild erstellt mit ChatGPT-KI (DALL·E)

Ripple‑Chefjurist Stuart Alderoty hatte zuletzt Gespräche im Weißen Haus als „produktiv“ bezeichnet.

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