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Ripple‑Aufsichtsrat David Schwartz: Unrealistische Kursziele sind Anleger-Täuschung

source-logo  crypto-news-flash.com 01 Februar 2026 19:27, UTC
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Alle News durchlaufen eine strenge Faktenprüfung und werden von Blockchain-Experten sowie erfahrenen Brancheninsidern verfasst und redaktionell geprüft.
  • Ein deutliches Statement vom ehemaligen Ripple-CTO und jetzigen Aufsichtsrat David Schwartz sorgt derzeit für Aufsehen.
  • Auslöser war eine Diskussion auf X, in der ein Teilnehmer forderte, endlich klarzustellen, dass der $XRP-Kurs nie 50 oder 100 Dollar erreichen werde.

Schwartz wich der Kritik nicht aus – im Gegenteil. Er bestätigte, dass viele Anleger durch überzogene Erwartungen finanziell Schaden nehmen und dass genau solche Fantasien ein Problem seien.

Schwartz betonte, dass der aktuelle $XRP‑Kurs eine ehrliche Markt-Einschätzung abbilde. Die Vorstellung, $XRP könne es kurzfristig in den zweistelligen Dollarbereich schaffen, sei aus heutiger Sicht nicht fundiert. Er kritisierte, dass ein Teil der Community seit Jahren auf extreme Kursziele fixiert sei, die weder aufgrund der Liquidität noch aufgrund der Marktchancen realistisch seien.

Diese Diskrepanz zwischen Wunschdenken und realen Möglichkeiten führe dazu, dass unerfahrene Anleger bei hohen Kursständen einsteigen – und später mit Verlust verkaufen.

Kursdruck verstärkt die Debatte

Die Diskussion fällt in eine Phase, in der $XRP ohnehin unter Druck steht. Der Kurs rutschte zuletzt auf ein Jahrestief, begleitet von deutlichen Abflüssen aus Spot‑ETFs und einer spürbaren Abkühlung institutioneller Nachfrage.

Viele Anleger, die seit Jahren auf den großen Ausbruch warten, reagieren frustriert; und so treffen Schwartz’ Aussagen einen Nerv, weil sie die Kluft zwischen einer unsinnigen Erwartung und der Realität offenlegen.

Enttäuschung und Zustimmung

Die Reaktionen fallen entsprechend polarisiert aus. Einige Influencer werfen Ripple vor, selbst nicht mehr an die langfristige Vision zu glauben. Andere begrüßen die offenen Worte und sehen darin einen notwendigen Schritt, die Diskussion zu versachlichen.

Besonders positiv aufgenommen wird, dass Schwartz nicht gegen $XRP argumentiert, sondern gegen die Mythen, die sich um den Token gebildet haben. Sein Appell richtet sich an Anleger, die sich von extremen „Prognosen“ leiten lassen, statt nüchtern zu analysieren.

Weckruf für $XRP‑Träumer

Bild erstellt mit ChatGPT-KI (DALL·E)

Schwartz’ Warnung ist kein Angriff auf das Projekt, sondern ein Hinweis darauf, dass übertriebene Erwartungen langfristig mehr Schaden anrichten als jeder Bärenmarkt. Für viele dürfte seine Aussage ein Weckruf sein.

Wer in volatile Assets investiert, braucht realistische Szenarien, belastbare Daten und die Bereitschaft, eigene Überzeugungen zu relativieren. $XRP ist und bleibt ein bedeutender Player im Markt – auch ohne die Fantasie-Bewertungen die seit Jahren immer wieder neu angeheizt werden.

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