Im Tageschart zeigt Monero seit dem Vortag eine außergewöhnlich starke Aufwärtsbewegung. Der Kurs hat sich mit hoher Dynamik nach oben gelöst und dabei selbst die Performance von Gold deutlich übertroffen. In diesem Zuge wurde ein neues Allzeithoch markiert, das bislang überraschend souverän verteidigt wird und die derzeitige Marktstärke klar unterstreicht.
Die aktuell einsetzende leichte Korrektur ist aus markttechnischer Sicht als vollkommen gesund einzuordnen. Nach einer derart impulsiven Bewegung sind Gewinnmitnahmen zu erwarten. Gleichzeitig befindet sich der Markt laut RSI (Relative Strength Index) klar im überkauften Bereich. Eine technische Abkühlung ist daher nicht nur normal, sondern notwendig, um die Grundlage für eine nachhaltige Fortsetzung der Bewegung zu schaffen.
Ein Rücklauf in den Bereich des ehemaligen Allzeithochs, um dieses Niveau nun als neue Unterstützungszone zu testen, wäre ein ausgesprochen konstruktives Szenario. Sollte sich dieser Bereich als Support etablieren und Bitcoin seine Aufwärtsstruktur beibehalten, bleibt das übergeordnete Aufwärtspotenzial bei Monero klar erhalten.
Besonders hervorzuheben ist die Dynamik des Ausbruchs aus dem Falling Wedge. Der Kurs hat diese Formation mit hohem Momentum verlassen und traf am bisherigen Allzeithoch nahezu auf keinen nennenswerten Widerstand. Dieses Verhalten spricht für eine sehr starke Marktstruktur und eine klare Führungsrolle innerhalb des Gesamtmarktes.
4 Stunden Chart zwischen Überhitzung und Strukturaufbau
Im 4 Stunden Chart präsentiert sich Monero in einer technisch stark angespannten, zugleich aber weiterhin konstruktiven Ausgangslage. Der Markt befindet sich klar im überkauften Bereich, was durch den RSI (Relative Strength Index) eindeutig bestätigt wird.
Die Liquidation Levels (unten links im nachfolgenden Chart) zeigen, dass in der aktuellen Preisspanne nahezu sämtliche Short Positionen bereits abgeholt wurden. Gleichzeitig ist ein ausgeprägtes Long Delta sichtbar, was die Dominanz der Käuferseite widerspiegelt, kurzfristig jedoch auch das Risiko einer technischen Abkühlung erhöht.
Auf der Momentum Seite beginnt der MACD (Moving Average Convergence Divergence), an positivem Momentum zu verlieren. Dieses Verhalten ist typisch für fortgeschrittene Impulsphasen und deutet eher auf eine bevorstehende Konsolidierung oder einen moderaten Rücksetzer hin als auf eine strukturelle Schwäche.
Strukturell bewegt sich der Kurs derzeit innerhalb eines symmetrischen Dreiecks, einer klassischen Konsolidierungsformation nach einer starken Impulsbewegung. Sollte der Markt diese Phase nach oben auflösen, würde dies das bestehende bullish Szenario klar bestätigen und weiteres Aufwärtspotenzial freisetzen.

Insgesamt befindet sich Monero technisch in einer hochspannenden Phase zwischen kurzfristiger Überhitzung und übergeordneter Stärke. Die Auflösung der aktuellen Konsolidierungsstruktur dürfte richtungsentscheidend für die nächste Marktphase sein.