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Nach kräftigem Kursanstieg: Monero erreicht neues Allzeithoch

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  • Monero hat ein neues Allzeithoch erreicht. Der Kurs stieg in der Nacht auf Montag auf zeitweise 596 US-Dollar. Allein in den vergangenen 24 Stunden ist der Kurs um fast 20 Prozent gestiegen. Damit setzt sich der Privacy-Coin klar vom übrigen Krypto-Markt ab, der zurzeit eher seitwärts tendiert.
  • Nach Daten von CoinGecko markierte der XMR-Kurs den höchsten Stand seit acht Jahren. Das vorherige Rekordhoch lag im Januar 2018 bei rund 542 US-Dollar. Auf Wochensicht hat Monero rund 30 Prozent zugelegt.
  • Damit knüpft der Markt an einen Trend an, der sich bereits gegen Ende des vergangenen Jahres abzeichnete. Um Privacy-Coins entstand plötzlich wieder eine hohe Nachfrage. Während im vierten Quartal dabei vor allem Zcash im Mittelpunkt stand, scheint sich das Interesse schrittweise auch auf andere datenschutzorientierte Krypto-Projekte zu lenken.
  • Dabei prägen strukturelle Besonderheiten den Handel mit Privacy-Coins. Denn viele dieser Kryptowährungen sind auf regulierten Börsen nicht verfügbar. Der Handel konzentriert sich daher auf eine begrenzte Zahl von Offshore-Plattformen. Die Liquidität ist entsprechend ungleich verteilt, die Preisfindung fällt fragmentierter aus. Kurzfristige Kursschwankungen können dadurch verstärkt auftreten.
  • Unabhängig von kurzfristigen Marktbewegungen verweisen Marktbeobachter jedoch auf längerfristige Faktoren. Die Nutzung von Bargeld wird in vielen Staaten weiter eingeschränkt. Die Überwachung von Zahlungsströmen nimmt zu. Kryptowährungen mit Fokus auf Privatsphäre könnten daher an Attraktivität gewinnen.
  • Der Krypto-VC Andreessen Horowitz sieht Privacy als entscheidenden Wettbewerbsvorteil für Blockchains. Demnach werde Privatsphäre zum wichtigsten Wettbewerbsvorteil im Krypto-Sektor und langfristig über Dominanz oder Bedeutungslosigkeit entscheiden. Mehr dazu hier: a16z: Privatsphäre entscheidet über die Gewinner im Krypto-Markt
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