- Seit Wochen belastet der Trumpsche Handelskrieg den Krypto-Markt und drückt die Kurse von Bitcoin, XRP und Co. nach unten. Geht es nach Ripple-CEO Brad Garlinghouse, überwiegen dennoch die positiven Aspekte der neuen US-Regierung.
- In einem neuen FoxBusiness-Interview erklärt er: “Die USA sind endlich ‘unlocked’, und ich glaube, dass die Menschen unterschätzen, wie groß diese Veränderung ist.” Dabei seien die jüngsten Entwicklungen enorm wichtig für Ripple und die ganze Krypto-Branche.
- Erst in der vergangenen Woche hatte die US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) ihre Klage gegen Ripple Labs nach mehr als vier Jahren fallen gelassen. Daraufhin schoss der XRP-Kurs über 11 Prozent nach oben und erreichte in der Spitze 2,56 US-Dollar.
- “Die Marktchancen sind hier enorm. Es gibt Billionen von US-Dollar, die weltweit grenzüberschreitend fließen”, begründet der Ripple-CEO seinen Optimismus. Das 50 Jahre alte SWIFT-System könnte jetzt vielleicht dank Blockchain-Technologie bald reformiert werden.
- Seine langfristige Prognose für die US-amerikanische Krypto-Industrie: “Wir werden sehen, dass die USA endlich damit beginnen, die Führungsrolle zu übernehmen, die sie auf anderen Märkten längst weltweit innehaben.”
- Bei Ripple scheint das inländische Geschäft bereits aufzublühen. Kürzlich erklärte Garlinghouse: “In den sechs Wochen nach der Wahl von Präsident Trump haben wir in den Vereinigten Staaten mehr Geschäfte abgeschlossen als in den sechs Monaten zuvor.”
- Derzeit handelt XRP bei 2,46 US-Dollar, was einen Kursverlust von 27 Prozent seit dem Allzeithoch Mitte Januar bedeutet. Dennoch hält sich der Ripple-Coin besser als viele Konkurrenten: Solana beispielsweise verlor binnen zwei Monaten rund 50 Prozent.
- Wie es nach dem Rechtserfolg gegen die SEC für die drittgrößte Kryptowährung weitergeht, lest ihr in diesem Artikel: “XRP-Kursexplosion voraus? Diese Strategie verfolgt der Ripple-CEO“.