Der weltgrößte Stablecoin-Anbieter Tether wehrt sich gegen schwere Vorwürfe aus dem US-Senat. In einem Bericht vom September werfen demokratische Senatoren dem Unternehmen vor, mit seinem Stablecoin $USDT den iranischen Schattenbankensektor unterstützt und damit die Umgehung internationaler Sanktionen erleichtert zu haben. Tether-Chef Paolo Ardoino wies die Kritik am Montag zurück und erklärte, dass die Untersuchung wichtige Maßnahmen seines Unternehmens zur Bekämpfung illegaler Finanzströme außer Acht lasse.
Senator Blumenthal's "analysis" of Tether's sanctions report misses that, since 2023, Tether froze on average 4 weeks prior to OFAC & NBCTF official sanction designation and for 99% of the times Tether froze the reported addresses before Chainalysis labelled them.
— Paolo Ardoino 🤖 (@paoloardoino) October 19, 2026
Tether…
Im Mittelpunkt steht eine Untersuchung unter der Leitung des demokratischen Senators Richard Blumenthal, die den Einsatz von Kryptowährungen innerhalb des iranischen Finanzsystems beleuchtet. Die Ermittler untersuchten 846 Wallet-Adressen, die von amerikanischen oder israelischen Behörden sanktioniert worden waren. Bei 84 Prozent dieser Adressen fanden sich Transaktionen mit $USDT. Der Bericht wirft Tether außerdem vor, verdächtige Wallets in früheren Jahren nicht konsequent genug gesperrt zu haben.
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