Bei einem Blick auf die vergangenen sieben Tage fällt der Abstand deutlicher aus. Pump.fun nahm in diesem Zeitraum rund 17,54 Millionen Dollar ein, Hyperliquid dagegen nur 11,19 Millionen Dollar.
Gemessen an den Gesamteinnahmen ist Pump.fun damit auf Platz drei vorgerückt.
Die beiden Plattformen erzielen ihre Einnahmen auf unterschiedliche Weise. Pump.fun verdient vor allem an der Einführung neuer Token und dem anschließenden Handel. Hyperliquid konzentriert sich hingegen auf Perpetuals, also Terminkontrakte ohne feste Laufzeit, mit denen Händler auf steigende oder fallende Kryptokurse setzen können.
Der Erfolg von Pump.fun hängt deshalb stark von der Beliebtheit von Memecoins ab. Lässt das Interesse an diesen Coins nach, könnten die Einnahmen unter Druck geraten. Hyperliquid könnte den Abstand dann wieder verkürzen.
$PUMP-Handelsvolumen steigt deutlich
Nicht nur die Einnahmen von Pump.fun steigen. Auch der Handel mit $PUMP selbst hat deutlich zugenommen.
Im Juli lag das Handelsvolumen pro Tag noch bei rund 5 Millionen Dollar. Inzwischen werden an vielen Tagen $PUMP im Wert von mehr als 40 Millionen Dollar gehandelt.
Der Anstieg begann Mitte August und beschleunigte sich Anfang September. Seitdem liegt das Handelsvolumen regelmäßig zwischen 30 Millionen und 45 Millionen Dollar pro Tag. An einzelnen Tagen überschritt es sogar die Marke von 60 Millionen Dollar.
Die höhere Handelsaktivität ist für Pump.fun von Bedeutung. Ein regerer Handel mit Token auf der Plattform kann die Einnahmen stützen. Geht die Aktivität deutlich zurück, kann sich das entsprechend negativ auswirken.
Whales kaufen und transferieren Hunderte Millionen $PUMP
Auch Großinvestoren zeigen offenbar zunehmendes Interesse an $PUMP. Ein unter dem Namen Netherlol bekannter Whale wurde kürzlich wieder aktiv, nachdem seine Wallet etwa ein Jahr lang kaum genutzt worden war.
Der Investor kaufte 383,34 Millionen $PUMP im Wert von rund 2,4 Millionen Dollar.
Von der Kryptobörse MEXC wurden zudem 189,22 Millionen $PUMP auf eine weitere große Wallet transferiert. Die Token waren zu diesem Zeitpunkt rund 1,18 Millionen Dollar wert.
Insgesamt wurden damit mehr als 572 Millionen $PUMP gekauft oder von einer Handelsplattform abgezogen.
Der Transfer von Token auf eine eigene Wallet bedeutet nicht automatisch, dass ein Anleger sie langfristig halten will. Die Coins stehen dann allerdings nicht unmittelbar zum Verkauf an der Börse bereit. Dadurch kann das direkt handelbare Angebot sinken.
Sinkt das verfügbare Angebot bei anhaltend hoher Nachfrage, kann das den $PUMP-Kurs stützen. Garantiert ist dieser Effekt nicht. Großinvestoren können ihre Token später wieder an eine Börse transferieren und verkaufen.
Deshalb werden die Wallets großer $PUMP-Investoren genau beobachtet. Weitere Käufe und Abzüge von Börsen können darauf hindeuten, dass sie ihre Bestände weiter aufbauen. Größere Transfers an Handelsplattformen würden dieses Bild hingegen abschwächen.