Cardano-Foundation-CEO Frederik Gregaard konstatierte via X:
„Agenten werden Transaktionen sowohl untereinander als auch zwischen Menschen und Agenten abwickeln – das ist die Zukunft. Cardano hat hierfür nun die Unterstützung für $ADA, Stablecoins und CNTs freigeschaltet.“
x402 greift den HTTP-Statuscode 402 „Payment Required“ auf. Fordert ein Client eine kostenpflichtige Ressource an, antwortet der Server mit den Zahlungsbedingungen. Der Client signiert die Transaktion, die anschließend geprüft und abgewickelt wird; bei erfolgreicher Zahlung liefert der Server die angeforderten Daten oder Dienste aus.
Nach Angaben der Foundation wurde die Cardano-Spezifikation bereits im Juni in x402 aufgenommen. Anschließend entwickelten die Ingenieure einen Client, einen Server und einen sogenannten Facilitator. Gemeinsam mit Masumi wurde dessen Transfermethode einem dreimonatigen Review unterzogen.
Das TypeScript-Paket @x402/cardano, eine Demo und der Facilitator stehen nun quelloffen zur Verfügung. Python-Unterstützung soll als Nächstes folgen:
„KI-Agenten können nun auf Cardano kaufen, was sie benötigen. Ein API-Aufruf, Rechenleistung oder ein Datensatz – alles in einer einzigen Webanfrage.“
Die offizielle x402-Dokumentation führt Cardano Mainnet, Preprod und Preview als unterstützte Netzwerke auf. Zahlungen sind mit $ADA sowie mit Cardano Native Tokens möglich. Für die standardisierte Preisangabe in US-Dollar ist auf dem Mainnet USDM hinterlegt.
Ursprünglich entwickelte Coinbase x402 und übergab das Protokoll später an die Linux Foundation. Zu den Mitgliedern der im Juli operativ gestarteten x402 Foundation zählen unter anderem AWS, Google, Mastercard, Stripe, Ripple und Visa. Die Cardano Foundation ist als assoziiertes Mitglied beteiligt.