de
Zurück zur Liste

XRP trifft Mastercard und Amazon: Ripple enthüllt die Swell-Agenda 2026

source-logo  kryptorevolution.de 17 September 2026 07:27, UTC
image

Ripple hat die vollständige Agenda für die Swell 2026 veröffentlicht. Mehr als 100 Sprecher sollen vom 27. bis 29. Oktober in New York über institutionelle Liquidität, Stablecoins, Tokenisierung, $XRP-ETFs und die nächste Entwicklungsphase des $XRP Ledger sprechen.

Ripple erklärte auf X:

„Die Agenda für die Swell 2026 ist veröffentlicht. Vom 27. bis 29. Oktober treffen in New York unter anderem Brad Garlinghouse, CME-Chef Terrence Duffy, Bullish-CEO Tom Farley und Matt Damon von Water.org auf führende Vertreter von BNY, Coinbase, Robinhood, Barclays, State Street und Jump Trading.“

Mastercard und Amazon diskutieren Zahlungen durch KI-Agenten

Zu den interessantesten Programmpunkten zählt das Panel „What Happens When AI Moves Money?“. Dort diskutieren Massimo Cervesato, Vice President für Global Blockchain & Digital Assets bei Mastercard, und Nilesh Dusane, Global Head of Institutional Payments bei Amazon Web Services, mit Vertretern von Privy und Zerohash über Zahlungsinfrastruktur für autonome KI-Agenten.

AWS erhält darüber hinaus eine eigene XRPL-Session. Anil Nadiminti wird präsentieren, wie sich x402-Anwendungen für agentischen Handel auf der Cloud-Plattform des Amazon-Konzerns aufbauen lassen. Das Thema knüpft unmittelbar an Ripples Vorstoß an, $XRP und $RLUSD als Zahlungsmittel für maschinell ausgeführte Transaktionen zu positionieren.

Mastercards Auftritt geht über eine einzelne Podiumsdiskussion hinaus. Wie wir berichteten, unterstützt der Zahlungsriese auch den $XRP-Ledger-Hackathon, der am 24. und 25. Oktober unmittelbar vor der Konferenz stattfindet. Entwickler arbeiten dort an Protokollinnovationen, agentischer Finanzinfrastruktur sowie Kredit- und Vault-Anwendungen.

CME, BNY und Coinbase bringen die institutionelle Perspektive

Auf der Hauptbühne spricht Ripple-CEO Brad Garlinghouse unter anderem mit CME-Chef Terrence Duffy, Robinhood-Kryptochef Johann Kerbrat und Bullish-CEO Tom Farley. Hinzu kommen Führungskräfte von BNY, State Street, Barclays, Coinbase Institutional, Jump Trading, Tradeweb, ICE und Grayscale.

Die Agenda reicht von durchgehend geöffneten Liquiditäts- und Clearingmärkten über digitale Assets im Bankbetrieb bis zum Wettbewerb zwischen einzelnen Stablecoin-Emittenten. Eine eigene Session zieht zudem Bilanz aus dem ersten Jahr des ersten Spot-$XRP-ETFs. Auf der Veranstaltungsseite heißt es:

„Swell 2026 bringt Führungskräfte aus der Finanzbranche, Fintech-Gründer, Entwickler und Forscher zusammen, um die Schnittstelle zwischen traditioneller Finanzwelt und Onchain-Ökonomie zu untersuchen. Erstmals werden die Konferenzen Swell und Apex in einem gemeinsamen Programm mit mehreren Themensträngen vereint.“

Außerdem interessant dürfte das Gespräch zwischen Ex-Ripple-CTO David Schwartz und Ayo Akinyele, Senior Director of Engineering bei Ripple, werden, bei dem es um die Weiterentwicklung des $XRP Ledgers geht.

Weitere Sessions behandeln institutionelles DeFi, Kreditmärkte auf dem XRPL, $RLUSD in einer Multichain-Umgebung, formale Verifikation, Post-Quanten-Sicherheit und den Einsatz von x402 für automatische Zahlungen.

Swell als Katalysator für den $XRP-Kurs?

Historisch löste die Konferenz keinen einheitlichen $XRP-Kurseffekt aus. Vor der Swell-Konferenz 2025 verlor $XRP innerhalb einer Woche rund 7 Prozent. Während der Veranstaltung am 4. und 5. November folgte zwar eine kurze Erholung, anschließend gab $XRP jedoch erneut nach.

Auch 2024 blieb eine nachhaltige Reaktion aus: $XRP bewegte sich rund um die Konferenztage seitwärts. Frühere Ausgaben brachten teils kräftige Vorab-Rallys, denen jedoch häufig ein „Sell-the-News“ folgte.

Die Swell 2026 dürfte daher erst dann unmittelbare Kursrelevanz entwickeln, wenn aus den Panels belastbare Produktstarts, benannte Kunden oder messbare $XRP-Nachfrage hervorgehen.

Zum Redaktionszeitpunkt handelte $XRP bei 1,30 US-Dollar und liegt damit rund 7 Prozent über die letzten sieben Tage im Minus.

kryptorevolution.de