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IOTA sichert digitale Nachweise für Mathematikprüfungen in Japan

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Die $IOTA-basierte Plattform Turing Certs steht in Japan erneut vor einem großflächigen Einsatz. Der japanische Mathematikverband SUKEN erwartet für seine Prüfungen im September und Oktober insgesamt 45.700 Anmeldungen. Erfolgreiche Teilnehmer können ihre Nachweise anschließend digital erhalten und über die $IOTA-Blockchain verifizieren.

Drei große Prüfungsrunden bis Ende Oktober

Die nächste SUKEN-Prüfung findet am 12. September statt. Laut dem offiziellen Geschäftsplan rechnet der Verband dabei mit 12.900 Anmeldungen. Für den 10. Oktober werden weitere 15.100 Teilnehmer erwartet, für den 25. Oktober nochmals 17.700.

Insgesamt umfassen die drei bevorstehenden Prüfungsrunden damit voraussichtlich 45.700 Anmeldungen. Für das gesamte Jahr strebt SUKEN insgesamt bis zu 300.000 Anmeldungen an.

Digitale Bestehensurkunden und Bestehensbescheinigungen werden an erfolgreiche Teilnehmer ausgegeben, welche die elektronische Variante gewählt haben. Die kommenden Termine schaffen damit einen umfangreichen Anwendungsfall für Turing Certs.

SUKEN nutzt Turing Certs für die Ausstellung, Verwaltung und Prüfung seiner digitalen Nachweise. Das System wurde bereits mit den Prüfungen im Juni 2025 eingeführt und ersetzt schrittweise den bisherigen Versand auf Papier. Auf seiner offiziellen Website erklärt der Verband:

„Seit den Prüfungen im Juni 2025 können die Ergebnisunterlagen als elektronische Datei empfangen werden. Erfolgsurkunden und -bescheinigungen enthalten einen QR-Code zur Authentifizierung.“

Die Dokumente lassen sich am Tag nach der Online-Bekanntgabe der Ergebnisse herunterladen. Hierdurch stehen sie zehn bis 20 Tage früher zur Verfügung als die gedruckte Fassung.

Über den QR-Code können Universitäten, Schulen und Arbeitgeber die Echtheit unmittelbar prüfen. Teilnehmer haben zudem die Möglichkeit, ihre Nachweise in einem Turing-Certs-Konto zu verwalten und gezielt für Dritte freizugeben.

$IOTA übernimmt Identität und Verifikation

Im Hintergrund nutzt Turing Certs mehrere Komponenten der $IOTA-Infrastruktur. Aussteller, Inhaber und Prüfer werden über dezentrale Identifikatoren von $IOTA Identity abgebildet. Die Zertifikate selbst werden als Verifiable Credentials erstellt.

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Der kryptografische Beleg eines Nachweises wird über $IOTA Notarization mit einem Zeitstempel auf dem Netzwerk verankert. Persönliche Angaben oder vollständige Zertifikatsdateien müssen allerdings nicht öffentlich auf der Blockchain gespeichert werden.

Die Transaktionskosten übernimmt Turing Space über die $IOTA Gas Station. Für Prüflinge und ausstellende Einrichtungen bleibt die $IOTA-Blockchain dadurch weitgehend unsichtbar. Sie benötigen weder eine eigene Krypto-Wallet noch $IOTA-Token.

Wie wir berichteten, gehört Turing Certs zu den größten Anwendungsfällen von $IOTA. Das Projekt erreicht bereits über 600 Institutionen. Ende August machte Turing Certs rund 84 % aller institutionellen On-Chain-Transaktionen aus.

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