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Grayscale sieht Zcash im Aufwind, da KI die Risiken für den Datenschutz im Finanzbereich erhöht

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Grayscale prognostiziert eine dritte Welle der Nachfrage nach Datenschutz im Finanzbereich

Künstliche Intelligenz könnte die Nachfrage nach den Datenschutzfunktionen von Zcash verstärken, da Analyse-Tools immer besser darin werden, öffentliche Blockchain-Transaktionen mit Off-Chain-Informationen zu verknüpfen, sagte Zach Pandl, Leiter der Forschungsabteilung bei Grayscale, am 31. August. In dem jüngsten „Stack“-Kommentar des Unternehmens beschrieb Pandl KI als die treibende Kraft hinter einer potenziellen dritten Welle des öffentlichen Interesses am Datenschutz im Finanzbereich.

Laut dem Vermögensverwalter hatten sich die Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes in der breiten Öffentlichkeit bereits während der Computerisierung von Finanzunterlagen in den 1970er Jahren und der Ausbreitung des Internets in den 1990er Jahren verstärkt. Öffentliche Blockchains stellen nun ein ganz eigenes Risiko dar, da Transaktionen sichtbar bleiben und potenziell mit Börsendaten, Wallet-Aktivitäten und anderen identifizierenden Informationen verknüpft werden können. Pandl erklärte:

„Für Nutzer, denen Datenschutz wichtig ist, könnte dies zu einer unverzichtbaren Funktion werden.“

Der neue Kommentar folgt auf eine umfassendere Analyse von Grayscale zur potenziellen Position von Zcash auf dem Markt für digitale Währungen. $ZEC hat sich im vergangenen Jahr etwa um das 19-Fache erhöht, lag aber zum 29. August weiterhin unter 1 % der Marktkapitalisierung von Bitcoin. Die früheren Bewertungsszenarien von Grayscale waren hypothetische Darstellungen, keine Kursprognosen.

US-Behörden identifizieren Risiken der KI-gestützten Re-Identifizierung

Forschungsergebnisse auf Bundesebene stützen die weit verbreitete Sorge, dass KI den Schutz schwächen kann, der bisher durch Anonymisierung und fragmentierte Daten gewährleistet wurde. Das National Institute of Standards and Technology (NIST) stellt fest, dass KI neue Risiken der Re-Identifizierung schafft, während ihre Vorhersagefähigkeiten mehr Informationen über Einzelpersonen preisgeben und die Verhaltensverfolgung sowie Überwachung verstärken könnten.

Ein separater Bericht des US-Rechnungshofs (Government Accountability Office, GAO), der im März veröffentlicht wurde, fasste Datenschutzrisiken zusammen, die von einem von ihm einberufenen Expertengremium benannt wurden. Das Gremium beschrieb, wie KI scheinbar unabhängige Datensätze miteinander abgleicht, um anonymisierte Informationen wieder zu identifizieren, und wies auf die Datenaggregation als separates Risiko hin. Systeme können Finanz-, Standort-, Gesundheits- und andere Daten über eine Person kombinieren, um Details abzuleiten, die in keinem einzelnen Datensatz explizit enthalten sind.

Diese Erkenntnisse beziehen sich zwar nicht speziell auf Blockchain-Transaktionen oder Zcash, stützen jedoch den Mechanismus, der Grayscales Argumentation zugrunde liegt. Transparente Hauptbücher liefern einen permanenten Datensatz, den immer leistungsfähigere Systeme zusammen mit Informationen analysieren könnten, die von Börsen, Zahlungsplattformen, öffentlichen Registern, Datenbrokern und Online-Diensten gesammelt werden.

Geschützte Transaktionen verbergen Adressen und Beträge

Zcash unterstützt sowohl transparente als auch abgeschirmte Transaktionen und gibt den Nutzern die Kontrolle darüber, ob Transaktionsdetails öffentlich sichtbar sind. Seine abgeschirmten Überweisungen nutzen Zero-Knowledge-Kryptografie, eine von einigen Privacy-Coins verwendete Technologie, um Transaktionen zu validieren, ohne die Adressen von Absender und Empfänger oder den Betrag preiszugeben.

Das Interesse an vertraulichen Blockchain-Transaktionen hat parallel zu den allgemeinen Bedenken hinsichtlich der Finanzüberwachung zugenommen. Im Mai befanden sich rund 30 % des $ZEC-Bestands in abgeschirmten Pools, gegenüber etwa 8 % in früheren Jahren, was auf eine zunehmende Akzeptanz der Datenschutzfunktionen von Zcash hindeutet. Der Prozentsatz spiegelt den Anteil der privat gespeicherten $ZEC wider und liefert einen Maßstab auf Netzwerkebene für die Akzeptanz von „Shielded Pools“.

Der Zugang für Anleger erweiterte sich zudem, als der Zcash-ETF von Grayscale am 25. August unter dem Tickersymbol ZCSH an der NYSE Arca den Handel aufnahm. Das Produkt bietet ein Spot-Engagement in $ZEC über eine börsengehandelte Struktur und verbindet damit die Datenschutz-These von Grayscale mit einem öffentlich gehandelten Anlageinstrument.

In seinem jüngsten Kommentar werden KI-bedingte Datenschutzrisiken als potenzielle Quelle für eine längerfristige Nachfrage dargestellt, während die zentrale These weiterhin eine Prognose über die Relevanz von Zcash ist und nicht der Nachweis, dass KI die Nutzung von „Shielded Transactions“ bereits gesteigert hat.

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