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Plant Strategy eine eigene Stablecoin zu entwickeln?

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  • Schafft das neue „Digital Credit Framework“ von Strategy, das auf den starken Bitcoin– und Barreserven des Unternehmens basiert, die Grundlage für den neuen Stablecoin?
  • Das Unternehmen hält derzeit 843.775 $BTC und 3,225 Milliarden US-Dollar an Barreserven.

Strategy (ehemals MicroStrategy) hat sein Portfolio neu ausbalanciert. Es verfügt derzeit über einen riesigen Bitcoin ($BTC)-Bestand und baut gleichzeitig seine Barreserven stetig aus.

Manche Leute bringen mittlerweile die Idee ins Spiel, dass das kürzlich genehmigte Digital Credit Capital Framework des Unternehmens perfekt zu einem Stablecoin-Konzept passt.

Strategys Bitcoin- und Barreserven

Strategy ist nach wie vor der weltweit größte Bitcoin-Sammler. Bis heute hält das Unternehmen 843.775 $BTC, die es für insgesamt 63,69 Milliarden US-Dollar erworben hat. Das entspricht einem durchschnittlichen Kaufpreis von 75.476 US-Dollar pro $BTC.

Inzwischen hat das Unternehmen seine Barreserven schrittweise auf 3,225 Milliarden US-Dollar erhöht. Ursprünglich war geplant, lediglich eine ausreichende Barreserve vorzuhalten, um mindestens 12 Monate lang Dividendenzahlungen decken zu können, ohne einen Teil des $BTC-Bestands verkaufen zu müssen – insbesondere bei schwierigen Marktbedingungen.

Die Einführung des „Digital Credit Capital Framework“ durch das Unternehmen hat jedoch eine Debatte darüber ausgelöst, ob es einen institutionellen, hochverzinslichen synthetischen Stablecoin aufbaut.

Strategy wird keinen Stablecoin entwickeln

Der Beitrag von Michael Saylor, dem Vorstandsvorsitzenden von Strategy, vom vergangenen Juni hat diese Frage bereits beantwortet. In seinem Blog mit dem Titel „Bitcoin, Digital Credit und Digital Money“ erklärte er, dass aktuelle Stablecoin-Modelle im Allgemeinen „unvollständig“ seien. Sie seien stark von Bankbeziehungen, regulatorischen Engpässen und zinslosen Fiat-Reserven abhängig.

Anstatt einen weiteren US-Dollar-Stablecoin in einen bereits gesättigten Markt mit einem Marktwert von 312,27 Milliarden US-Dollar zu bringen – der von Tethers USDT und Circles USDC dominiert wird –, setzte sich Saylor für das „Digital Asset Stack“-Modell ein. Das Rahmenwerk nutzt einen bahnbrechenden dreistufigen Ansatz, der auf Bitcoins hochvolatilen, energieintensiven Design basiert.

Zudem führt der „Digital Asset Stack“ „Digital Credit“ ein. Dieses Instrument bietet Bitcoin-gedeckte Erträge, die durch Rang, Struktur, Rendite und Eigenkapitalunterstützung einen wesentlichen Teil der $BTC-Volatilität abfedern sollen.

Darüber hinaus bietet „Digital Money“ wertstabile, renditetragende Instrumente. Sie generieren zusätzlichen Wert, indem sie „Digital Credit“ (vorrangige Wertpapiere wie STRC) mit Fiat-Bargeldäquivalenten und Liquiditätsreserven kombinieren.

Das Wichtigste auf einen Blick

Der pseudonyme Kryptograf Satoshi Nakamoto schuf Bitcoin mit der Vision, daraus ein Peer-to-Peer-E-Cash-System zu machen. Seine inhärente Volatilität und die hohen Netzwerkgebühren haben es jedoch für alltägliche Transaktionen unpraktisch gemacht.

Das neue Rahmenkonzept von Strategy gestaltet die Unternehmensfinanzierung im Wesentlichen neu, um diese Lücke zu schließen. Es nutzt die Mechanismen der Wall Street, um $BTC in eine stabile, hochverzinsliche Kreditschicht für die globale Finanzwelt umzuwandeln.

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