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Convera setzt auf Ripple um Zahlungen mit Stablecoins zu ermöglichen

source-logo  blockzeit.com 02 April 2026 10:05, UTC
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  • Der globale Zahlungsdienstleister Convera erweitert sein Angebot durch eine neue Zusammenarbeit mit Ripple.
  • Dadurch kann das Unternehmen seine Zahlungsprozesse optimieren, die Effizienz steigern und die Abwicklung beschleunigen.

Convera (ehemals Western Union Business Solutions) gab bekannt, eine Partnerschaft mit Ripple einzugehen, um Zahlungen mit Stablecoins zu ermöglichen. Das Unternehmen räumte ein, dass dieser Schritt eine Reaktion auf die wachsende Kundennachfrage ist.

Die neue Partnerschaft zwischen Convera und Ripple

Die strategische Zusammenarbeit ermöglicht es Convera und Ripple, ihre gemeinsame Marktstärke zu nutzen und so ihre Marktpräsenz zu erweitern. Ripple stellt Convera seine hohe Liquidität, die Zahlungsabwicklung nahezu in Echtzeit und seine Infrastruktur für digitale Währungen zur Verfügung, um nahtlose grenzüberschreitende Transaktionen zu ermöglichen. Gleichzeitig bieten Converas bewährtes globales Netzwerk, seine Devisen-Expertise und seine Kundenerfahrung Ripple die Möglichkeit, seine Reichweite im Privatkunden- und institutionellen Bereich zu vergrößern.

Im Mittelpunkt der Partnerschaft steht der Aufbau von Converas Stablecoin-Sandwich-Modell. Wie der Name schon sagt, fungiert ein Stablecoin in diesem Modell als Verrechnungszwischenglied. Zunächst zahlt der Absender in lokaler Fiat-Währung ein, die die Plattform dann in einen Stablecoin umwandelt. Anschließend wandelt das System den Stablecoin erneut um, um ihn an die Landeswährung des Empfängers anzupassen.

Convera unterstützt derzeit mehr als 140 Währungen in 200 Ländern und Gebieten. Das Unternehmen plant, die Unterstützung auf weitere Währungen zu erweitern, um seine Dienstleistungen zu verbessern.

Warum das wichtig ist

Das System verkürzt Überweisungen von Tagen auf Stunden oder sogar noch weniger, je nach Netzwerkauslastung. Außerdem umgeht es Korrespondenzbanken und andere regionale Engpässe, was zu einer erheblichen Senkung der Transaktionskosten führt, insbesondere bei Umrechnungs- und anderen Servicegebühren.

Außerdem bietet das System den beteiligten Parteien höchste Transparenz. On-Chain-Daten dienen bereits als Beleg, da sie alle Abläufe und Details der Überweisung widerspiegeln. Diese Maßnahme ermöglicht es dem Absender und dem Empfänger, Zahlungs- und Überweisungsströme in Echtzeit zu überwachen und zu überprüfen.

Patrick Gauthier, CEO von Convera, erklärte, dass ihre Partnerschaft mit Ripple die wachsende Präsenz digitaler Währungen, insbesondere von Stablecoins, nutzt. Sie ist eine Reaktion auf die sich wandelnde Kundennachfrage und den verschärften Wettbewerb im Zahlungsverkehrssektor.

„Angesichts der wachsenden Präsenz und Nutzung digitaler Währungen wie Kryptowährungen und Stablecoins hat Convera einen durchdachten Ansatz verfolgt, indem wir auf die Wünsche unserer Kunden eingegangen sind und gleichzeitig beobachtet haben, wie sich dieser Bereich weiterentwickelt“, sagte Patrick Gauthier, CEO von Convera. „Wir wussten, dass wir einen vertrauenswürdigen, visionären Partner brauchten, der uns dabei hilft, unsere Kunden dort abzuholen, wo sie gerade auf ihrer Reise stehen. Ripple ist ein klarer Marktführer im Kryptobereich und passt perfekt zu Convera.“

Gauthier ist bullisch auf die Partnerschaft und erwartet, dass sie das weitere Wachstum von Convera und Ripple vorantreiben wird.

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