Ontology Blockchain hat seine Roadmap für das Jahr 2026 veröffentlicht. Diese skizziert eine Verlagerung des Fokus vom Ausbau der Kerninfrastruktur hin zur Stärkung der Produkte und zur Erweiterung der Anwendungsfälle in der Praxis. Der Plan folgt auf ein umfassendes Tokenomics-Update im Jahr 2025, bei dem das Angebot an NGO-Token auf 800 Millionen begrenzt und 200 Millionen Token vernichtet wurden. Anfang 2026 senkte die Community-Governance zudem die Netzwerkgebühren um 80 %, wodurch sich die Kosten für Entwickler und Nutzer reduzierten.
Ein zentraler Bestandteil der Strategie ist die Konsolidierung der Ontology-Tools in der ONTO-Wallet. Dazu werden Funktionen des Orange Protocol, das sich auf Reputation und Datenaggregation konzentriert, sowie von Ontello, einer Datenschutzlösung, in die Wallet integriert. Die Identitätsebene $ONT ID ist bereits enthalten. Das Ziel besteht darin, eine einheitliche Benutzeroberfläche zu schaffen, über die Nutzer ihre Identität, Anmeldeinformationen, Reputation und ihren Datenschutz verwalten können.
Die Roadmap hebt außerdem Upgrades der dezentralen Identitätsinfrastruktur von Ontology hervor. Verbesserungen an dezentralen Identifikatoren und verifizierbaren Anmeldeinformationen werden die wachsende Nachfrage aus Anwendungen mit realen Vermögenswerten bedienen und gleichzeitig die Kompatibilität mit den Standards des World Wide Web Consortiums (W3C) gewährleisten.
Ein weiterer Ansatzpunkt ist die Kombination von Blockchain und künstlicher Intelligenz. Verifizierte und vom Nutzer genehmigte Daten aus dem Ökosystem könnten zum Trainieren von KI-Modellen verwendet werden. Ontology geht davon aus, dass seine $ONT- und ONG-Token Mikrozahlungen für dezentrale KI-Dienste und -Agenten ermöglichen werden.
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