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Ripple CTO Emeritus: Der einzige Weg, XRP-Transaktionen zu stoppen, ist ein Kettenstopp

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  • Weder Ripple noch jemand anderes kann eine gültige Transaktion im $XRP Ledger blockieren.
  • Mittel im Treuhandkonto werden durch die Protokolllogik gesteuert, nicht durch einen zentralen Genehmigungsprozess.
  • Das Devnet soll Anfang März neu gestartet werden, während sich die Entwickler auf Protokoll-Updates vorbereiten.

David Schwartz, der ehemalige CTO von Ripple, machte deutlich, dass weder Ripple noch sonst jemand sie blockieren kann, sobald eine Transaktion im $XRP-Ledger gültig ist, wodurch bestehende Bedenken hinsichtlich Kontrolle und Zentralisierung im Netzwerk ausgeräumt werden.

Schwartz meldete sich zu Wort, nachdem frische Gespräche in den sozialen Medien Fragen darüber aufgeworfen hatten, ob $XRP-Zahlungen zensiert oder eingefroren werden könnten.

Ripple CTO emeritus erklärte, dass das $XRP Ledger nach so strengen Konsensregeln läuft, dass selbst Ripple selbst eine gültige Transaktion nicht verhindern kann. Er sagte, die einzige Zeit, in der eine Transaktion nicht durchgeht, ist, wenn sie die Validitätsbedingungen des Netzwerks bricht oder wenn Nutzer diese Regeln absichtlich selbst anpassen, wodurch die Transaktion ungültig wird.

Schwartz erklärte außerdem, wie $XRP-Treuhandpand funktioniert, und betonte, dass die Mittel im Treuhandkonto vollständig durch die Protokolllogik und nicht durch einen zentralen Genehmigungsprozess gesteuert werden. Nutzer können $XRP mit festgelegten Regeln im Treuhandkonto sperren, und sobald diese Regeln erfüllt sind, werden die Gelder automatisch freigeschaltet. Niemand, nicht einmal Ripple, kann eingreifen, um die Freigabe zu blockieren oder zu beschleunigen.

Die Dezentralisierungsdebatte

Die Kommentare kommen, während die Debatte darüber andauert, wie dezentral XRPL wirklich ist, insbesondere rund um die Unique Node List (UNL), die entscheidet, welche Validatoren bei der Durchführung des Konsenses helfen dürfen. Kritiker haben vorgeschlagen, dass die Kontrolle über Validatoren theoretisch die Tür für Zensur oder Netzwerkmanipulation öffnen könnte.

Schwartz widersprach diesen Bedenken jedoch und sagte, Validatoren könnten ehrliche Knoten nicht dazu bringen, schlechte Transaktionen zu akzeptieren, $XRP aus dem Nichts zu schaffen oder Kontostände zu manipulieren.

Selbst wenn eine Gruppe von Validatoren versuchte, die Situation zu stören, konnten sie unter normalen Bedingungen keine Mittel beschlagnahmen oder Transaktionen zensieren. Sie könnten vielleicht das Tempo verlangsamen, aber nicht stehlen oder blockieren.

Was das $XRP-Ökosystem betrifft, so soll das Devnet Anfang März neu starten, während sich Entwickler auf Protokoll-Updates vorbereiten – ein Signal, dass sich das Netzwerk ständig weiterentwickelt.

$XRP wurde historisch gesehen stärker beobachtet als Netzwerke wie Bitcoin und Ethereum, was auf Ripples langjährige Beteiligung an der Entwicklung und Pflege des Ökosystems zurückzuführen ist. Klarstellungen von Leuten wie Schwartz verstärken, dass das Netzwerk tatsächlich nach dezentralen Regeln und nicht nach zentraler Kontrolle arbeitet.

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