- Die Deutsche Bank und SG-FORGE nutzen das $XRP Ledger, um ihre Zahlungssysteme zu verbessern.
- Die deutsche Bank setzt auf die Kerntechnologie von Ripple, die auf XRPL basiert, um grenzüberschreitende Transaktionen zu beschleunigen und die Verwahrung digitaler Währungen zu erweitern.
- Die französische Institution nutzt XRPL, um die Funktionen ihrer EUR CoinVertible Stablecoin zu verbessern.
Große Finanzinstitute in Deutschland und Frankreich treiben die Integration des $XRP-Ledgers (XRPL) in das Finanzsystem voran. In letzter Zeit haben die Deutsche Bank und die Société Générale FORGE (SG-FORGE) die Einführung der Blockchain-Infrastruktur von Ripple beschleunigt.
Deutsche Bank x Ripple
Laut mehreren Quellen sieht die Deutsche Bank die Integration der Technologien von Ripple als neues Kapitel in der Modernisierung der globalen Finanzwelt. Das traditionsreiche Bankinstitut ist schon lange ein Vorreiter in Sachen Innovation und hat im Laufe der Jahre nach und nach Ripple-bezogene Systeme eingeführt.
Im Jahr 2024 hat die Deutsche Bank eine Partnerschaft mit Keyrock geschlossen, einem von Ripple unterstützten Krypto-Marktmacher, um ihr Fiat-Währungsmanagement zu optimieren. Am Mittwoch hat das Institut Berichten zufolge bekannt gegeben, dass es noch einen Schritt weiter gegangen ist und die gesamte Palette der Blockchain-Lösungen von Ripple integriert hat.
Internationale Überweisungen sind schon immer ein Problem für die Finanzbranche gewesen. Sie sind langsam, undurchsichtig und teuer. Deshalb will die Deutsche Bank mit der Integration der Ripple-Technologie in ihre Infrastruktur die oben genannten Probleme bei grenzüberschreitenden Zahlungen beseitigen.
Das neue Modell nutzt die hohe Liquidität von XRPL über Ripple und ermöglicht so die nahezu Echtzeit-Abwicklung von Direktüberweisungen, vor allem für Konten mit mehreren Währungen und den globalen Devisenhandel. Außerdem eröffnen die gebündelten Lösungen von Ripple der Bank die Möglichkeit, ihren Kunden Verwahrungsdienste für digitale Währungen anzubieten.
Analysten schätzen, dass die Einführung der Distributed-Ledger-Technologie (DLT) die Betriebskosten der Banken im Bereich des globalen Zahlungsverkehrs um bis zu 30 % senken könnte.
SG-FORGE x $XRP Ledger
Die französische SG-FORGE macht ebenfalls einen großen Schritt im Zahlungsverkehrssektor. Am Mittwoch kündigte die Tochtergesellschaft der Société Générale (SocGeN) Group die Multi-Chain-Einführung ihrer an den Euro gekoppelten Stablecoin EUR CoinVertible (EURCV) an.
Die ursprünglich auf den Blockchains Ethereum (ETH) und Solana (SOL) eingeführte, MiCAR-konforme digitale Währung ist jetzt auch auf XPRL verfügbar. Ripple hat die Stablecoin-Expansion von SG-FORGE unterstützt, um die Skalierbarkeit, Geschwindigkeit und Kosteneffizienz der dezentralen Layer-1-Blockchain (L1) zu nutzen.
Außerdem hat SG-FORGE betont, dass die XRPL-Erweiterung den Weg für die Integration von EUR CoinVertible in die Produkte von Ripple ebnen wird. Außerdem erweitert es den Anwendungsfall als Handelssicherheit.
Bis jetzt hat EUR CoinVertible laut RWA.xyz eine Marktkapitalisierung von etwa 77,35 Millionen US-Dollar. Der größte Teil der Emission entfällt auf Ethereum, wobei der On-Chain-Wert 53,75 Millionen US-Dollar erreicht. Die Vermögenswerte auf XRPL und Solana tragen derweil mit 11,84 Millionen Dollar bzw. 11,78 Millionen Dollar zum Umlaufangebot bei.
SG-FORGE hat die an den Euro gekoppelte Stablecoin im Oktober 2023 eingeführt. Das Transfervolumen der letzten 30 Tage liegt bei etwa 164,48 Millionen Dollar.
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