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IOTA trifft Südkoreas Top-Banken: TWIN wird vorgestellt

source-logo  crypto-news-flash.com 16 Februar 2026 18:55, UTC
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Alle News durchlaufen eine strenge Faktenprüfung und werden von Blockchain-Experten sowie erfahrenen Brancheninsidern verfasst und redaktionell geprüft.
  • $IOTA stellt TWIN in Seoul bei Banken und Institutionen vor und wirbt für grenzüberschreitend verifizierbare Handelsdokumente plus KRW-Stablecoin-Use-Case auf $IOTA.
  • Schiener setzt auf Tokenisierung für schnellere Finanzierung und nennt Beispiele aus Ruanda, Kenia und UK–Polen.

$IOTA ist in Seoul bei Institutionen und Banken vorstellig geworden und hat dort die Trade-Infrastruktur-Initiative TWIN vorgestellt. Beim neu gestarteten World Crypto Forum am 11. Februar skizzierte Co-Founder Dominik Schiener, wie sich Handelspapiere und Daten so absichern lassen, dass sie grenzüberschreitend verifizierbar werden.

$IOTA forciert Korea-Push

$IOTA baut so etwas wie eine Autobahn. Wenn wir Blockchain nutzen, können wir die Herkunft und Echtheit von Daten verifizieren und das kann grenzüberschreitenden Unternehmen enorm helfen“, sagte Schiener auf dem Forum. Er ergänzte: „Jedes Land will mehr exportieren.“

Parallel schrieb die $IOTA Stiftung am Montag via X, dass Schiener in einem Panel darüber sprach, wie TWIN helfen könne, einen KRW-Stablecoin „über das $IOTA-Netzwerk“ praktisch nutzbar zu machen.

In der lokalen Berichterstattung wurde TWIN als internationale Kollaborationsorganisation beschrieben, die Dokumente und Daten aus dem globalen Handel „sicher verbindet“ – zwischen Ländern, Institutionen und Unternehmen. Beteiligte Akteure sind unter anderem $IOTA, das World Economic Forum sowie das Tony Blair Institute for Global Change genannt.

Schiener erklärte das Ziel Handelsfinanzierung und Dokumentenflüsse über Tokenisierung effizienter zu machen. „Wenn wir Handelsdokumente, Rechnungen und Ähnliches tokenisieren, steigt das Vertrauen und Handelsbarrieren können verschwinden“, so die in der Berichterstattung wiedergegebene Linie. Das ist der zentrale Mechanismus im Narrativ: nicht Spekulation, sondern Beweisbarkeit und Standardisierung von Dokumenten als Hebel für Finanzierung und Settlement.

Fallbeispiele: Ruanda, Kenia, UK-Polen

Als konkretes Beispiel führte Schiener ein Unternehmen aus Ruanda an, das in der Tantal-Förderung tätig ist und im klassischen Banksetup hohe Finanzierungskosten trägt.

„Wir arbeiten mit einem Bergbauunternehmen in Ruanda, das auf Tantal spezialisiert ist. Als lokales Unternehmen stehen sie bei Banken oft vor rund 20% Zinsen für Handelsfinanzierung“, erklärte er. „Mit Blockchain haben wir Lagerhausbelege und Eigentumsrechte tokenisiert. Dadurch können sie sofortige Finanzierung als Stablecoin erhalten, hinterlegt durch einen vertrauenswürdigen Vermögenswert.“

Daran knüpfte er ein Zahlungsargument, das weniger technisch als operativ ist: Zeit. „Afrika ist häufig vom SWIFT-Netzwerk abgeschnitten, daher kann es Tage dauern, bis Gelder ankommen“, sagte Schiener. „Mit Stablecoins können Zahlungen sofort erfolgen – sogar am Wochenende.“

Aus Kenia berichtete er über ein abgeschlossenes Experiment zur Datenabsicherung im öffentlichen Sektor: Dort seien „34 Regierungssysteme“ über $IOTA verbunden worden, um Daten abzusichern und zu verifizieren. Und er spannte den Bogen nach Europa: In einem UK–Polen-Case habe die Persistenz papierbasierter Dokumente weiterhin reale Risiken.

„Großbritannien hat noch das Problem, dass manche Handelsdokumente auf Papier laufen. Fehler können dazu führen, dass Lieferungen scheitern“, so Schiener. „Wenn Handelsdokumente beim Zoll digital auf der Blockchain gespeichert werden, lässt sich das lösen – und mehr Waren können schneller abgefertigt werden, was Kosten senkt und Einnahmen erhöht.“

Neben dem offiziellen Programm setzte $IOTA auf ein institutionelles Format in Yeouido, dem Finanzdistrikt Seouls. Auf X verriet die $IOTA Stiftung, man habe ein privates Lunch mit „Tier-1 koreanischen Finanzinstitutionen“ veranstaltet, um $IOTA und TWIN „direkt Teams vorzustellen, die die nächste Welle der Finanzwelt mitprägen“.

Zum Abschluss betonte $IOTA, dass ein neues TWIN/$IOTA-Video vor Ort gezeigt worden sei, Broschüren in den Unterlagen der Teilnehmenden gelandet seien und Schiener Interviews „quer über das Venue“ gelaufen ist. Botschaft dazu war unmissverständlich: Koreanische Institutionen würden TWIN „zum ersten Mal“ bewusst wahrnehmen.

Schiener schloss seine Aussagen mit einem konkreten Korea-Anker. „Korea will den Handel ebenfalls ausweiten“, sagte er. „Wir wollen mit dem KRW-Stablecoin zusammenarbeiten, um Liquidität und grenzüberschreitende Zahlungen über unser Trade-Netzwerk zu erhöhen.“

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