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Zcash-Kurs fällt um 25 %: Warum setzen Miner und Privatsphäre-Fans jetzt alles auf eine Karte?

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Zcash ($ZEC) steht weiter unter Druck. Die auf Privatsphäre ausgelegte Kryptowährung ist in diesem Monat um mehr als 25 Prozent gefallen, da der Markt insgesamt schwach ist.

Trotzdem zeigen einige On-Chain- und Mining-Daten unter der Oberfläche ein strukturelles Vertrauen in die Gemeinschaft.

Zcash-Kurs sinkt im unsicheren Markt – On-Chain-Daten zeigen mehr Community-Aktivität

$ZEC gehörte zu den wenigen Coins, die zunächst dem breiten Abwärtstrend im Oktober 2025 standhalten konnten. Laut den Daten von CryptoRank stieg der Token in diesem Monat um mehr als 440 Prozent.

Obwohl es im November und Dezember mehr Schwankungen gab, schloss $ZEC beide Monate mit kleinen Gewinnen im Plus ab. Allerdings verläuft das Jahr 2026 für die Privatsphäre-Kryptowährung bisher nicht so positiv.

Ein generelles Risiko-Vermeidungsverhalten an den Finanzmärkten und Sorgen rund um das Auseinanderbrechen des Electric Coin Company (ECC)-Teams von Bootstrap belasten die Coin. Im Januar fiel $ZEC um mehr als 41 Prozent.

Der Kurs setzte den Abwärtstrend auch in diesem Monat fort. Beim Schreiben dieses Artikels lag der $ZEC-Kurs bei 227,22 USD, ein Minus von 4,29 Prozent in den letzten 24 Stunden.

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Zcash ($ZEC) Kursentwicklung. Quelle: BeInCrypto Markets

Trotz der anhaltenden Schwäche beim Kurs zeigen On-Chain-Daten erste positive Zeichen. Nach einem leichten Rückgang im Januar ist die Menge an $ZEC in den geschützten Pools wieder gestiegen.

Beim Verfassen dieses Artikels lagen mehr als fünf Millionen $ZEC in geschützten Adressen. Das entspricht etwa 30 Prozent des gesamten Umlaufs.

„Das bedeutet, dass echte Menschen jeden Tag geschützte Transaktionen senden, selbst wenn sie dadurch keinen Gewinn machen”, schrieb ein Analyst in einem Beitrag.

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$ZEC in geschützten Pools. Quelle: zkp.baby

Das stetige Wachstum der geschützten Menge zeigt, dass Nutzer weiter aktiv sind. Zudem spricht dies für anhaltendes Vertrauen in die Datenschutz-Infrastruktur von Zcash, auch wenn der Markt aktuell schwach ist.

Daneben hat die Zcash Mining-Schwierigkeit Anfang Februar einen neuen Höchststand erreicht. Da sich die Schwierigkeit nach der Gesamtrechenleistung richtet, zeigt dieser Anstieg mehr Wettbewerb unter den Minern und ein stärkeres Sicherheitsprofil für die Gemeinschaft.

Ein Anstieg der Schwierigkeit heißt, dass mehr Rechenleistung ins Netzwerk kam: etwa durch neue Teilnehmer, größere Industrie-Anlagen oder bessere Technik. Das stärkt die Sicherheit des Netzwerks. Gleichzeitig steigt jedoch auch der Wettbewerb, weshalb die Belohnung pro Rechenleistung geringer wird.

Der Anstieg der Schwierigkeit trotz schwachem Markt lässt vermuten, dass Mining für einen Teil der Miner weiterhin rentabel bleibt.

It's currently exceptionally profitable to mine Zcash with the right hardware.

An Antminer Z15 Pro will repay itself in just ~4 months at current returns, not taking electricity into account. pic.twitter.com/3FF7eCQRZm

— Maxime Desalle (@maxdesalle) February 10, 2026

Das könnte an günstigen Strompreisen, effizientem Betrieb, strategischer Planung oder der Erwartung eines künftigen Kursanstiegs liegen. Insgesamt zeigen die Daten: Die Beteiligung und Sicherheit im Netzwerk nehmen zu.

Der Beitrag Zcash-Kurs fällt um 25 %: Warum setzen Miner und Privatsphäre-Fans jetzt alles auf eine Karte? erschien zuerst auf BeInCrypto - Krypto News.

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