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Ripple CEO stellt klar: XRP steht „immer an erster Stelle“

source-logo  crypto-news-flash.com 11 Februar 2026 16:20, UTC
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  • Brad Garlinghouse bekräftigt, dass $XRP für Ripple „immer an erster Stelle“ steht.
  • RippleX hat eine „Institutional DeFi on XRPL“Roadmap vorgestellt, in welcher $XRP eine zentrale Rolle einnimmt.

Entgegen der vielen Spekulationen und Gerüchte hat Ripple CEO Brad Garlinghouse am Montag auf X den Kurs von Ripple bekräftigt: „Die $XRP-Community war und wird für Ripple immer an erster Stelle stehen.“ Damit reagierte der Ripple-CEO auf anhaltende Debatten darüber, ob Ripple $XRP weiterhin konsequent als Brücken-Asset im Zentrum seiner Strategie positioniert.

Garlinghouse schrieb, es sei „schön zu sehen, dass die Botschaft (endlich, sogar noch) klarer ist.” Der Post bezog sich auf einen Beitrag, in dem ein Community-Account betonte, Ripple halte an seinem Wort fest, $XRP als Brücken-Asset zu nutzen: „Die Vision hat sich nicht geändert. Die Richtung bleibt ausgerichtet.“

Warum $XRP in 2026 zentrale Bedeutung für Ripple hat

Der Anlass für den Post war ein aktueller Ripple-Blogbeitrag vom 5. Februar 2026. Der Entwicklerarm von Ripple beschreibt darin die „Institutional DeFi“-Roadmap des $XRP Ledgers als Entwicklung hin zu „alltäglicher institutioneller Nutzung – mit $XRP im Zentrum von Settlement, FX, Collateral und On-Chain-Credit“. Der Fokus für 2026 liege auf „Lending, Privacy und permissionierten On-Chain-Märkten“.

Im Blog erklärt Ripple, dass das $XRP Ledger sich zu einem „End-to-End-Betriebssystem“ für Real-World-Finance entwickeln soll: Compliance-Tooling, Echtzeit-Settlement und „Asset-Layer-Programmability“ seien bereits auf dem Mainnet verfügbar. Parallel dazu wird $XRP, als natives Asset des Ledgers, „einen starken Anstieg direkter und indirekter Utility“ sehen.

Ripple nennt konkret drei Argumente, warum $XRP sowohl direkt als auch indirekt eine zentrale Rolle spielen wird: Einerseits wird $XRP direkt über Features gefördert, die das Transaktionsvolumen und die Asset-Issuance auf dem Ledger ankurbeln. Andererseits profitiert $XRP indirekt über Protokollmechaniken wie Reserveanforderungen, Gebühren (einschließlich $XRP-Burn) und die Funktion als Brückenwährung in FX- und Lending-Flows.

Im Bereich Payments und FX verweist Ripple auf „Permissioned Domains“, die regulierte Umgebungen über „Credentials“ (etwa KYC/AML-Attribute) zugänglich machen sollen, sowie auf eine „Permissioned DEX“, die sekundäre Märkte für FX und Stablecoins in regulierten Kontexten erlaubt. Stablecoins wie RLUSD würden auf XRPL abgewickelt. $XRP werde dabei in permissionierten DEX-Umgebungen als Auto-Bridge-Asset genutzt, um Trades zwischen Stablecoins und anderen Tokens „sofort und gebührengünstig“ zu settlen; jede Transaktion verbrenne zudem $XRP über Gebührenmechanik.

Für Collateral und Liquidity beschreibt Ripple „Token Escrow“ (nun auch für IOUs und MPTs) und „Batch Transactions“ für atomare Delivery-versus-Payment-Workflows, etwa in Repo-Märkten oder Cross-Asset-Swaps. Besonders zentral positioniert Ripple den Multi-Purpose Token (MPT) als künftigen Tokenisierungsstandard, der komplexe Instrumente wie Geldmarktfonds, Anleihen oder Fonds inklusive Metadaten, Restriktionen und Struktur abbilden soll. Das erhöhe Netzwerknutzung sowie Objekt-Reserven und Gebühren, „alle in $XRP denominiert“.

Für 2026 kündigt Ripple zudem nativen On-Ledger-Credit an: Mit XRPL v3.1.0 sollen „Single Asset Vaults“ und das „XLS-66 Lending Protocol“ fixe Laufzeiten, fixierte Zinssätze und automatisierte Rückzahlungen direkt auf Ledger-Ebene ermöglichen. Risikomodelle und Underwriting bleiben off-chain; zusätzlich nennt Ripple „First-Loss Capital“ als institutionellen Schutzmechanismus.

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