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IOTA und Teesside University schaffen erste praktische TWIN‑System Anwendung

source-logo  crypto-news-flash.com 05 Februar 2026 12:22, UTC
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  • $IOTA und die Teesside University bringen das TWIN‑System in den Realbetrieb. Er baut auf Projekten der Britischen Regierung von 2025 auf.
  • TWIN wird im Rahmen der Digital Trade Testbed‑Infrastruktur am Teesside International Airport eingesetzt.

Die $IOTA-Stiftung und die Teesside University starten eine umfassende Kooperation, um das TWIN‑System – eine auf $IOTA‑Technologie basierende Anwendung für den digitalen Austausch von Handelsdaten – in den operativen Einsatz zu bringen.

Vier Regierungsmitarbeiter wurden dazu für ein Jahr an die $IOTA-Stiftung abgeordnet, um gemeinsam mit Industrie, Hafenbehörden und Grenzstellen konkrete Pilot-Anwendungen zu entwickeln.

Zeitnahe Daten – schnelle Abfertigung

Die bisherigen Tests zeigen, dass digitale Prozesse erhebliche Effizienzgewinne ermöglichen. Heute erreichen viele Handelsdokumente die Behörden erst kurz vor Ankunft der Ware – zu spät, um Fehler rechtzeitig zu korrigieren.

Das führt zu Verzögerungen, hohem manuellem Aufwand und unnötigen Warenlagerung an den Grenzen. Mit TWIN können Daten bis zu 20 Stunden früher bereitgestellt werden, was Fehlerquoten senkt, Kosten reduziert und Transparenz erhöht.

Laut Britischen Experten könnten digitalisierte Dokumente jährlich bis zu 1,2 Mrd. £ einsparen und die Bearbeitungszeit um bis zu 75 % verkürzen. Eine LSE‑Studie von 2024 schätzt zudem, dass die Digitalisierung des Handels das britische BIP um 1,3 % steigern könnte.

Offene Infrastruktur für korrekte Lieferkettendaten

Das TWIN‑System kombiniert die offene Information‑Sharing‑Architektur der Britischen Regierung mit einer neuen, von $IOTA entwickelten Supply‑Chain‑Plattform. Ziel ist ein sicherer, berechtigungsbasierter, grenzüberschreitender Datenaustausch.

Bild erstellt mit ChatGPT-KI (DALL·E)

Er integriert sich in bestehende Behördensysteme und ermöglicht detailliertere Vorabinformationen, etwa zur Art und Herkunft von Waren. Dadurch können Risiken besser bewertet, Ressourcen gezielter eingesetzt und regelkonforme Lieferungen schneller abgefertigt werden.

Für die Industrie bedeutet es weniger bürokratischen Aufwand, automatisierte Datenerfassung über offene APIs und die Möglichkeit, Dokumente, etwa Rechnungen, als rechtsgültige elektronische Handelsdokumente (ETDs) auf dem $IOTA‑Ledger zu speichern.

Skalierbare Umsetzung im Digital Trade Testbed

Mit der Einbindung in das Digital Trade Testbed entsteht erstmals eine physisch‑digitale Umgebung, in der neue Technologien unter realen Bedingungen getestet und skaliert werden können.

Die Teesside University stellt dafür Infrastruktur und Industrieanbindung bereit, während die $IOTA Foundation technische Expertise liefert und eng mit den abgeordneten Regierungsmitarbeitern zusammenarbeitet.

Die Tests bleiben offen für weitere Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung – ein bewusst kollaborativer Ansatz, da die Modernisierung globaler Handelsprozesse nur im Zusammenspiel aller Beteiligten gelingen kann.

Die Partnerschaft markiert den entscheidenden Schritt zu einem modernen, interoperablen und effizienten Handelssystem, das zeigen kann, wie offene DLT‑Infrastrukturen konkrete wirtschaftliche Vorteile schaffen können.

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