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Durchbruch in Europa: Ripple erhält EMI-Vorabzulassung in Luxemburg

source-logo  crypto-news-flash.com 14 Januar 2026 10:25, UTC
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  • Ripple erhält in Luxemburg eine vorläufige EMI-Genehmigung.
  • Die Nachricht kommt nur wenige Tage nach der UK-EMI-Lizenz und FCA-Registrierung.

Ripple hat den nächsten großen Erfolg in Europa vermeldet. Wie das Unternehmen heute via mitteilte, hat es eine vorläufige Genehmigung für eine Electronic-Money-Institution-(EMI)-Lizenz von der luxemburgischen Finanzaufsicht Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF) erhalten.

Die Nachricht kommt nur wenige Tage nach der ebenfalls frisch erteilten EMI-Lizenz und Krypto-Asset-Registrierung in Großbritannien durch die Financial Conduct Authority (FCA), die laut Ripple am Freitag erteilt wurde.

Ripple peilt EU-Expansion an

Cassie Craddock, Vizepräsidentin und Managing Direktorin für UK und Europa bei Ripple, bezeichnete die Entwicklung als „massive Woche“ für das Unternehmen in Europa. In einem Post auf X ordnete sie die Vorabzulassung in Luxemburg direkt als Schritt zur EU-Expansion:

„Unmittelbar nach unserer EMI-Lizenz und der Krypto-Asset-Registrierung bei der britischen FCA, die am Freitag kam, haben wir nun auch eine Vorabzulassung für eine EMI-Lizenz von der luxemburgischen CSSF erhalten“, schrieb Craddock, und ergänzte:

„Luxemburgs anspruchsvolles und progressives regulatorisches Umfeld macht das Land zu einem erstklassigen Standort für Finanzinnovation und unsere Vorabzulassung dort wird es uns ermöglichen, unsere wegweisende Infrastruktur für digitale Vermögenswerte für Kunden in der gesamten Europäischen Union zu skalieren.“

Craddock verwies explizit auf einen geplanten institutionellen Rollout in Europa: „Regulatorische Klarheit ist der Schlüssel für institutionelle Adoption und Ripple geht hier voran.

Auch der offizielle Ripple Account auf X bezeichnete die Vorabzulassung via X als Meilenstein für die Expansion seiner Produkte. In einem begleitenden Post sprach das Unternehmen von einem „entscheidenden Schritt“, um Ripple Payments in der EU zu skalieren.

„Wir haben unsere vorläufige Genehmigung für eine Electronic-Money-Institution-Lizenz von der luxemburgischen CSSF gesichert.Das ist ein entscheidender Schritt, um Ripple Payments in der EU zu skalieren und der Region institutionentaugliche Infrastruktur für digitale Vermögenswerte bereitzustellen.“

Zur Einordnung verwies Ripple auf Kennzahlen zur globalen Reichweite und Nutzung: Das Unternehmen nennt „mehr als 75 Lizenzen und Registrierungen weltweit“, „über 95 Milliarden US-Dollar verarbeitete Volumina“ sowie eine Reichweite von „90% der täglichen FX-Märkte“.

Gleichzeitig verwies Ripple auf die führende Rolle der EU im Digital-Sektor:

“Da die EU bei der Schaffung eines Regulierungsrahmens für digitale Vermögenswerte eine Vorreiterrolle einnimmt, unterstützen wir Institutionen beim Übergang von Pilotprojekten zum kommerziellen Maßstab und überbrücken die Kluft zwischen dem traditionellen Finanzwesen und der digitalen Zukunft, um Billionen an brachliegendem Kapital freizusetzen.”

In einer Videobotschaft konkretisierte Craddock, was der Schritt aus Sicht von Nutzern bedeuten soll. “Europäische Kunden können nun Echtzeit-Abwicklung, globale On- und Off-Ramps sowie Auszahlungen auf der letzten Meile nutzen und das alles wird Ende-zu-Ende über Ripples marktführende Technologie für digitale Vermögenswerte gesteuert.“

We’ve secured our preliminary Electronic Money Institution license approval from Luxembourg’s Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF). 🇪🇺

This is a pivotal step toward scaling Ripple Payments across the EU, bringing institutional-grade digital asset infrastructure… pic.twitter.com/GW3c9gVhDs

— Ripple (@Ripple) January 14, 2026

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