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IOTA auf Platz 1 im Krypto-Ranking: +720% Wachstum der Entwicklungsaktivität

source-logo  crypto-news-flash.com 08 Januar 2026 11:02, UTC
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  • IOTA führt alle Krypto-Projekte mit +720 % Dev-Activity-Growth bei Chain Broker an.
  • Absolut liegt IOTA bei Santiment im Mittelfeld; parallel erscheint Testnet v1.14.0 mit Fokus auf Wartung und Developer-Tools.

Ein neues Ranking von Chain Broker zur „Development Activity Growth“ setzt IOTA Anfang Januar erneut an die Spitze. In der am 7. Januar 2026 veröffentlichten Übersicht führt das Projekt mit einem Wachstum der Entwicklungsaktivität von +720 Prozent die Liste der zehn stärksten Aufsteiger in den letzten 30 Tagen an. Bemerkenswerterweise hatte IOTA bereits im Dezember das Ranking angeführt.

IOTA führt Entwickleraktivitätswachstum an

Chain Broker fasste den Befund in einem Post auf X zusammen und nannte die dominierenden Projekte explizit: „Top-Projekte nach Wachstum der Entwicklungsaktivität: IOTA +720%, Concordium +410%, ShapeShift +310%, Cartesi +295%, Midnight +242%, Arbitrum +230%, Aragon +180%, zkSync +174%, Celo +170%, Qubic +165%.“ Die Grafik weist dabei neben der prozentualen Veränderung auch einen Aktivitätswert aus.

Im Januar-Update weist Chain Broker die höchsten Aktivitätswerte bei Midnight (77,5) und Cartesi (66,2) aus. Dahinter folgen zkSync (61,3) und Arbitrum (53,0). ShapeShift kommt auf 43,7, IOTA auf 39,2 und Aragon auf 27,3. Am unteren Ende der Gruppe liegen Celo (23,7), Qubic (16,7) und Concordium (14,2).

Top-Projekte nach Wachstum der Entwicklungsaktivität, Quelle: @chain_broker
auf X

Ein Abgleich mit Santiments „Dev Activity“-Dashboard zeichnet allerdings ein differenzierteres Bild, weil dort nicht die Wachstumsrate, sondern das absolute Aktivitätsniveau im Vordergrund steht. Laut dem Dashboard rangiert IOTA nur auf dem 27. Rang, mit 14.700 „DevActivity Events“. Interessant ist auch die Zahl der „DevActivity Event Contributors“, welche bei 50 liegt.

Dass IOTA nur auf dem 27. Rang landet, ist allerdings auch mit der Größe der Ökosysteme und der absoluten Zahl der Entwickler („Contributors“) zu erklären. Auch deshalb liegt Ethereum auf Platz 1: Das Dashboard weist für Ethereum 453.300 „DevActivity Events“ aus, getragen von rund 1.300 „DevActivity Event Contributors“.

Dahinter folgen BNB Chain mit 209.900 Events und 734 Contributors sowie Polygon mit 174.400 Events und 547 Contributors. Arbitrum rangiert auf Platz 4 mit 148.800 Events und 455 Contributors, knapp vor Optimism auf Platz 5 mit 146.200 Events und 433 Contributors.

Dashboard für Aktivitäten zur Ökosystementwicklung, Quelle: Santiment

In diesem Vergleich wird sichtbar, warum ein prozentuales Wachstumssignal, wie in der Chain-Broker-Grafik, nicht automatisch bedeutet, dass ein Ökosystem im absoluten Umfang bereits in der Spitzengruppe der größten Entwicklungszentren angekommen ist. Dennoch ist es ein starkes Wachstumssignal.

IOTA veröffentlicht Testnet v1.14.0

Passend zum erneuten Spitzenplatz in der Growth-Auswertung von Chain Broker hat die IOTA Stiftung einen neuen Entwicklungsmeilenstein mit dem Testnet-Release v1.14.0 erreicht.

Das Testnet-Pre-Release v1.14.0-rc ist kein „Hard-Upgrade“ im Sinne neuer Netzwerkregeln: Laut Release Notes bleibt die Protokollversion unverändert (weiterhin Version 17). Der Schwerpunkt liegt stattdessen auf besserer Wartung und schnellerer Fehlersuche im Betrieb.

https://t.co/W88GGajAnc

— what.iota (@whatmicha) January 7, 2026

Konkret erweitert IOTA die Telemetrie der Nodes: Validatoren und Full Nodes liefern nun zusätzliche Performance-Daten, die sich unter anderem als Grafana-Flamegraphs ausgeben lassen, inklusive SVG-Darstellung und ergänzender Metriken zum Ressourcenverbrauch pro Thread. Für Teams, die Nodes betreiben, soll das Engpässe und auffällige Lastspitzen schneller sichtbar machen.

Auf der Entwicklerseite wurden zudem GraphQL und CLI verbessert. GraphQL löst Fehler bei fehlgeschlagenen Transaktionen („move abort“) zuverlässiger auf und bietet eine neue Abfrage, um mehrere Transaktionen gebündelt per Digest zu holen. Gleichzeitig wird ein GraphQL-Filter umbenannt (signAddress zu sentAddress) und der alte Pfad nur schrittweise über mehrere Monate abgeschaltet; im CLI wurde ein Bug behoben, der Upgrades unter bestimmten Versionskonstellationen vorzeitig beendete.

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